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Kurzsafari im Norden Tansanias

Kurzsafari im Norden Tansanias

Teil 1 der Reise

Nachdem wir vor zwei Jahren die Schönheit Tansanias bereits auf einer ausgiebigen Reise durch den berühmten Norden des Landes kennen lernen durften, führt uns unsere Reise dieses Mal in den unentdeckten Süden Tansanias. Unser Abenteuer beginnt an zwei verschiedenen Punkten: eine von uns startet in Wien und die andere in Stuttgart.

Die Reise nach Tansania beginnt

Arusha

In Amsterdam am Flughafen treffen wir uns am Gate und starten kurz darauf in Richtung Kilimanjaro. Wir sind total aufgeregt und können es kaum glauben, dass es endlich los geht. Abends erreichen wir den Flughafen Kilimanjaro, den wir schon von unserer letzten Reise kennen, daher wissen wir schon genau, wie die Einreiseformalitäten laufen. Wir fahren zu unserer ersten Unterkunft, der African View Lodge, wo wir in Ruhe ankommen und schon einmal von den nächsten Tagen träumen…

Elefanten so weit das Auge reicht

Mount Meru & Tarangire Nationalpark

Früh am nächsten Morgen beginnt unsere Safari. Vor dem Frühstück genießen wir noch die Aussicht auf den mächtigen Mount Meru, den man von der African View Lodge wunderbar sehen kann. Unser Guide Joachim erwartet uns bereits und wir fahren durch Arusha in Richtung Tarangire Nationalpark. Wir kennen die Stadt noch von unserer letzten Tansaniareise und genießen diesen Einblick in das trubelige Alltagsleben einer afrikanischen Großstadt.

Endlich kommen wir am Tarangire Nationalpark an und unsere Safari beginnt. Kaum im Park stellt Ines die obligatorische Frage „Can we open the roof?“. Mit weit geöffnetem Dach geht die Wildbeobachtungsfahrt los. Wir stehen auf den Sitzen und beginnen, nach den ersten Tieren Ausschau zu halten. Nun fühlen wir uns richtig in Tansania angekommen. Bereits am Parkeingang sehen wir die ersten Zebras und Gnus. Auch als alte Safarihasen sind wir gleich ganz aus dem Häuschen.

Bereits nach kurzer Zeit entdecken wir das, wofür der Park berühmt ist: eine große Elefantenherde kommt gemächlich auf uns zu. Wir beobachten die Familie, die von der Matriarchin angeführt wird und freuen uns besonders über die süßen Jungtiere, die sich immer wieder kabbeln und zwischen den Großen umherstolzieren.

Was für ein Auftakt in unserer Safari in Tansania! Am Abend erreichen wir die Tarangire Simba Lodge, in der wir diese Nacht verbringen.

Zwischenstation in Karatu

Heute müssen wir uns schon wieder vom Tarangire Nationalpark verabschieden und fahren in Richtung Karatu. Die Kleinstadt ist für viele Safarireisende, unter anderem auch uns, eine Zwischenstation auf dem Weg in die Serengeti. Wir fahren am Lake Manyara Nationalpark vorbei, den wir noch von unserer letzten Tansaniareise kennen und checken am Mittag in die Karatu Simba Lodge ein. 

Familientreffen in der Serengeti

Serengeti Nationalpark

Heute geht es endlich in die berühmte Serengeti! Wir freuen uns sehr, denn auch wenn wir beide den Nationalpark bereits auf unserer vorherigen Reise besucht haben, faszinieren die Weiten der Serengeti doch immer wieder aufs Neue.

Auf dem Weg in die Serengeti passieren wir den Rand des Ngorongoro Kraters. Es ist unheimlich nebelig und durch das offene Fenster weht der Fahrtwind hinein – wir können es kaum glauben, wie frisch es morgens am Kraterrand wird. Auf dem Weg legen wir einen Stopp bei der Grabstätte von Michael und Professor Bernhard Grzimek ein.

Während wir in die Ebenen der Serengeti fahren, genießen wir die Aussicht, denn der Nebel verzieht sich immer weiter. Kurz bevor wir das Gate passieren, hält unser Guide Joachim auf einmal an: es stehen zwei Safari-Fahrzeuge am Straßenrand. Was gibt es hier wohl zu sehen? Joachim flüstert „Gepard“ und wir entdecken eine Gepardendame, die sich elegant neben einen der Büsche setzt. Wir beobachten die Dame eine Weile und Joachim fragt uns schließlich, ob wir weiter fahren möchten. Wir können uns kaum losreißen und bitten noch um ein paar Minuten mehr Zeit. Doch was ist das?

Hinter einem Busch kommen auf einmal drei süße Gepardenbabys zum Vorschein. Da hat sich das Warten wirklich gelohnt! Die Kleinen tollen um ihre Mutter herum und laufen eine Zeit lang an der Straße entlang, sodass wir den Tieren folgen können. Nach einiger Zeit bewegt sich Mama Gepard in Richtung Schatten und die Kleinen folgen ihr schließlich in den Busch. Was für ein Erlebnis und das noch vor dem eigentlichen Gate in die Serengeti

Nach dem Mittagessen begeben wir uns auf Pirschfahrt. Wir entdecken am Nachmittag noch eine Löwenfamilie, die sich im Schatten unter Bäumen entspannt und eine große Elefantenfamilie, die sich am Wasser abkühlt. Am Abend erreichen wir die Serengeti Simba Lodge, unsere Unterkunft für die Nacht.

Auch wenn wir nur einen Tag in diesem einzigartigen Nationalpark in Tansania hatten, eines ist uns auch in dieser kurzen Zeit wieder bewusst geworden: die Serengeti zieht einfach alle in ihren Bann!

Ab in den Süden Tansanias

Am Morgen machen wir uns früh auf den Weg in Richtung Seronera Airstrip, wo bereits das erste Kapitel unserer Tansaniareise endet. Wir verabschieden uns von Joachim und auf geht's zur nächsten Station: dem Ruaha Nationalpark. Wir können es kaum glauben und freuen uns wie die Kinder vor dem Weihnachtsbaum: endlich geht es in den Süden Tansanias, über den wir im Vorfeld schon so viel gehört haben. Wir sind gespannt, wie sich der Norden des Landes vom Süden unterscheidet. Per Buschflieger fliegen wir in ca. 1,5 Stunden in den unentdeckten Süden Tansanias!

TEIL II.: "Safari im Süden TansaniaS"

Entdecken Sie Tansania!

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