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Ngorongoro Conservation Area

Ngorongoro Conservation Area

Tansania

1959 wurde die „Ngorongoro Conservation Area“ im Norden Tansanias gegründet, um die natürlichen Ressourcen des Gebietes zu fördern und zu erhalten. Das Naturschutzgebiet umfasst heute 8.300 km², die südlich und westlich an den Serengeti Nationalpark angrenzen.

Die Besonderheit des Schutzkonzepts besteht darin, dass im Gegensatz zu Nationalparks und Wildreservaten auch die Integration und spezifische Nutzung des Gebietes durch die Maasai verankert ist. So treffen Besucher immer wieder auf die Maasai, denen es gestattet ist, mit Ihren Rindern hier zu leben und die natürlichen Ressourcen für ihre nomadische Lebensweise zu nutzen.

Namensgebend für das gesamte Wildschutzgebiet ist der Ngorongoro Krater. Es handelt sich um einen Einsturzkrater (Caldera) eines vor Jahrmillionen explodierten Vulkans mit 20 km Breite und bis zu 610 m bewaldeten hohen Rändern. Es gibt weltweit keine einzige Caldera mit einem ähnlichen Tierbestand: Zebras, Löwen, Büffel, Nashörner und Elefanten, Gazellen, Gnus, Wasserböcke, Elen- und andere Antilopen, Warzenschweine, Leoparden, Hyänen und Schakale lassen sich hier beobachten.

Der Besuch des Kraters gehört zu den Höhepunkten einer jeden Tansaniareise. Witterungsbedingt sollte man die große Regenzeit im April/Mai meiden, und auch die beliebteste Reisezeit Juli/August unterliegt aufgrund der hohen Besucherzahlen im Krater gewissen Einschränkungen im Erlebnis.

Die „Ngorongoro Conservation Area“ umfasst zusätzlich kleinere Krater wie „Empakaai“ oder „Olmoti“ im weiteren Verlauf des Hochlands gen Nordosten, aber auch die weite, flache Ebene der Malanja Senke im Westen sowie die Olduvai Schlucht, die durch den Fund zahlreicher Hominiden-Fossilien bekannt wurde.

Während im Ngorongoro Krater selbst nur Pirschfahrten im Jeep erlaubt sind, werden im Hochland auch attraktive Wanderungen angeboten, sei es für einige Stunden, oder auch tageweise mit Camping-Übernachtung. Das Gros der Besucher übernachtet jedoch in einer der wenigen Lodges am Kraterrand, wie z.B. dem Entamanu Camp, oder in den Unterkünften knapp außerhalb des Schutzgebietes, die eine Anfahrt von ca. 1h mit sich bringen (z.B. Ngorongoro Farmhouse).

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