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Twyfelfontein

Twyfelfontein

Namibia

Die Felszeichnungen und -gravuren von Twyfelfontein – was so viel wie „zweifelhafte Quelle“ bedeutet – sind seit 2007 Weltkulturerbe und bei einer Reise durch das Damaraland auf jeden Fall einen Besuch wert.

Über 2.500 gut erhaltene Motive können hier, etwas westlich der Stadt Khorixas, bewundert werden. Dargestellt sind vor allem menschliche und tierische Fährten, aber auch Zeichnungen von Tiergestalten wie Giraffen, Kudus und Rindern. Da der Platz über Jahrtausende hinweg von den San Buschmännern für Rituale genutzt wurde, verraten die Darstellungen viel über die Lebensweise der traditionellen Jäger und Sammler.

Auf einer ca. zweistündigen Route mit erfahrenem Guide bekommen Sie die eindrucksvollsten dieser historischen Gravuren und Zeichnungen zu sehen. Im Besucherzentrum von Twyfelfontein können Sie außerdem einiges Wissenswerte über die Geschichte, die Bewohner sowie die Geologie der Region erfahren. Ganz in der Nähe von Twyfelfontein befinden sich die sogenannten „Orgelpfeifen“.

Ihren Namen erhielt die faszinierende Gesteinsformation aus Basalt aufgrund Ihrer außergewöhnlichen Form: Sie ähnelt sehr den Orgelpfeifen in einer Kirche. Die auffallenden Felssäulen sind teilweise fast 5 Meter hoch und entstanden vor ca. 150 Millionen Jahren, als flüssige Lava in die zahlreichen Spalten im Schiefergestein eingedrungen ist. Durch die Erosion wurde in den darauffolgenden Jahrtausenden immer mehr von der Formation frei gelegt, die nun seit vielen Jahren spektakulär in der kargen Landschaft aufragt.

Auch ein Abstecher zum „Verbrannten Berg“ lohnt sich, vor allem am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Während dieser Zeit leuchtet der Berg, welcher seit September 1956 ein Nationaldenkmal des Landes ist, tiefrot. Der Grund für dieses Phänomen: Im Gegensatz zu den umliegenden normalen Gesteinsformationen besteht der Berg aus vor 80 Millionen Jahren erkalteter Lava. Daher leuchtet er, wenn die Sonnenstrahlen morgens oder abends darauf treffen, rot auf. Durch das glühende Licht und die schwarzen Schatten entsteht der Anschein, der Berg stehe in Flammen.

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