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Etosha National Park

Etosha National Park

Namibia

Der 1907 gegründete Etosha Nationalpark in Namibia hat seinen festen Platz auf der Weltkarte der Nationalparks. Mit einer Größe von fast 23.000 km² zählt er zu den größten Nationalparks in Afrika. Er wird jedes Jahr von vielen Touristen aus Namibia, Südafrika und dem Ausland besucht. 
Seine Anziehungskraft beruht nicht nur auf der Vielfalt der hier heimischen Tierarten, sondern auch auf seiner einzigartigen Landschaft. Die weite, weiße Landschaft mit den schimmernden Luftspiegelungen über den Salzpfannen und den vielfältigen Bäumen und Büschen unterscheiden ihn von anderen Parks in Afrika. Etoshas imposante Salz- /Lehmpfanne ist eine weite, flache Ebene, die etwa 130 km lang und 50 km breit und ca. 25% der gesamten Parkfläche einnimmt. Daher rührt wohl auch der Name des Parks, der übersetzt "der große weiße Platz von trockenen Wasser" heißt. 

Im Park sind 114 verschiedene Säugetierarten beheimatet - unter Ihnen Gnus, Zebras, Hyänen, Löwen, Geparden und Leoparden. Außerdem findet man hier auch das seltene Spitzmaulnashorn sowie den Schwarznasen-Impala. Die rund 300 Löwen leben über den Park verteilt – meist dort, wo reiche Beute lockt. Der Park bietet auch etwa 300 Vogelarten - inklusive des europäischen Bienenfressers - und verschiedene Arten von Wattvögeln eine Heimat. Die zahlreichen, großen Tierherden sind während des größten Teils des Jahres auf die Wasserstellen angewiesen - ideale Bedingungen also zum Beobachten und Fotografieren der Tiere. Nur während der Regenzeit finden die Tiere auch abseits der Wasserlöcher ausreichend zu trinken, was die Tierbeobachtung in der Regenzeit, auch aufgrund der üppigeren Vegetation, etwas einschränkt. 

Der Park besitzt vier Eingänge. Das wohl populärste davon ist das Anderson Tor am südlichen Ende des Parks. Es kann von der C38 über Outjo erreicht werden. Das nächste Camp innerhalb des Parks ist Okaukuejo. Das Von Lindequist Tor liegt im Osten. Vom Tor aus ist es nur ein kurzer Weg nach Tsumeb, der nächstgelegenen Stadt. Das Galton Tor liegt im südwestlichen Teil des Parks und war bis vor ein paar Jahren für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst seit mit dem Dolomite Camp die staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) dort eine feste Unterkunft gebaut haben, kann das Tor passiert werden. Ein von Touristen eher selten genutztes Tor ist das King Nehale Lya Mpingana Tor, das sich im Nordosten des Parks, ca. 48 km von der Hauptstraße nach Ondangwa entfernt, befindet.
Durch die Nationalparkbestimmungen darf innerhalb des Parks nicht abseits der Wege gefahren werden. Weiterhin darf nur innerhalb ausgewiesener Zonen das Fahrzeug verlassen werden. 

Als Unterbringung direkt im Etosha gibt es die drei Hauptcamps Okaukuejo, Halali und Namutoni. Diese verbinden das Andersson Tor im Süden mit dem Von Lindequist Tor im Osten. Diese Camps bieten Übernachtungsmöglichkeiten in Chalets, Doppelzimmern oder auf einem der Campingplätze. Jedes Camp besitzt einen Swimmingpool, ein Restaurant und ein beleuchtetes Wasserloch sowie eine Tankstelle und kleine Läden, um sich mit dem Notwendigsten einzudecken. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten direkt im Etosha bieten die beiden hochwertigen Lodges Dolomite im Westen und Onkoshi ganz im Osten. 
Außerhalb der Parkgrenzen, rund um die beiden Eingänge Anderssons Tor und Von Lindequist Tor, gibt es eine Vielzahl an Lodges/Camps in unterschiedlichen Preiskategorien. 

Als Aktivitäten im Etosha bieten sich Wildbeobachtungsfahrten an. Diese können entweder mit dem eigenen Fahrzeug durchgeführt werden oder bei den Lodges gebucht werden. Hier sind Sie dann mit einem erfahrenen Guide im offenen Allradfahrzeug unterwegs. 

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