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Naturschutz

Naturschutz

Häufig sehen wir als Reisende nur die schönen, faszinierenden, spannenden Seiten des Reisens bzw. des Tourismus. Dass Reisen jedoch auch stets mit negativen Effekten, insbesondere für die bereiste Region und Bevölkerung verbunden sein kann, wird häufig vergessen. Ein hoher Ressourcenverbrauch und Luftverschmutzung durch lange Flugreisen, Flächenverbrauch für touristische Infrastruktur, erhöhter Wasserverbrauch durch Touristen in eh schon wasserarmen Regionen etc. sind nur wenige Beispiele dafür.

Da ein intaktes Ökosystem vor Ort jedoch Grundlage für den Tourismus ist, und umgekehrt häufig Einnahmen aus dem Tourismus Voraussetzung für Umweltschutzprojekte vor Ort bilden, sollten sich Reisende dieser Problematik und der wechselseitigen Abhängigkeit bewusst sein. Jeder Reisende kann einen Beitrag dazu leisten, dass seine Reise ein Minimum an Schäden insbesondere am Urlaubsort verursacht und möglichst umwelt- und sozialverträglich verläuft. Abendsonne Afrika unterstützt Sie als Reisende dabei mit dem Baobab-Symbol. 

Der Baobab steht bei uns als Zeichen des Ökotourismus. Alle Unterkünfte, die mit unserem Baobab ausgezeichnet wurden, legen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit sowie die Verwendung natürlicher, vor Ort vorkommender Elemente wie Holz und Stein beim Bau und die Integration der Unterkünfte in ihre natürliche Umgebung. Diese Unterkünfte unterstützen außerdem soziale Projekte für die Bevölkerung sowie den Erhalt und den Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenarten.

Abendsonne Afrika leistet damit einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung der Natur, sowie der einheimischen Tierwelt und empfiehlt diese ganz besonderen Unterkünfte! Achten Sie daher besonders auf unser Baobab-Symbol, denn wo Sie den Baobab finden unterstützen Sie den nachhaltigen Tourismus, und können mit dem guten Gewissen einen Beitrag zur Erhaltung der Natur und Tierwelt ihres Reiselandes geleistet zu haben, verreisen.

Auch bei der Katalogproduktion achten wir auf den Umweltschutz. Da wir auf einen Katalog leider nicht verzichten können unterstützen wir in Mosambik in Sofala das Projekt zum Regenwaldschutz. Das Zertifikat hierzu finden Sie hier.

Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedanken arbeitet Abendsonne Afrika darüber hinaus mit Partnern zusammen, die ebenfalls großen Wert auf Nachhaltigkeit und den Schutz von Flora und Fauna legen und unterstützt zudem einige Tier- und Naturschutzorganisationen bzw. Projekte.

 

Matusadona Lion Project Dian Fossey Gorilla Fund South Luangwa Conservation SocietySAVE WILDLIFE CONSERVATION FUND Chimfunshi Wildlife Orphanage

Dian Fossey Gorilla Fund

„Ich hatte den tief empfundenen Wunsch, gemeinsam mit wilden Tieren in einer Welt zu leben, die von den Menschen noch nicht kaputt gemacht worden war.“ -  Dian Fossey
Dian Fossey war eine US-amerikanische Zoologin und Verhaltensforscherin. Sie wurde vor allem im Jahr 1988 bekannt, als der Film „Gorillas im Nebel“ weltweit erschien. Sie begegnete erstmals im Jahr 1963 den Berggorillas, als sie nach Ostafrika reiste. In 1966 fing sie mit einer Studie über das Verhalten der Berggorillas an. Während der Studie hatte sie aber noch zwei persönliche Ziele: Sie hat Bergwächter organisiert, damit sie zusammen die Gorillas beschützen können. Es gibt nur noch ca. 880 Berggorillas auf der Welt. Trotzdem stufte die internationale Weltnaturschutzorganisation IUCN erst am 4. September 2016 die Berggorillas in die höchste Gefährdungskategorie der Roten Liste bedrohter Tierarten ein. Die Berggorillas leben in Ur- und Regenwäldern der Virunga Berge (Ruanda, Kongo) sowie im Bwindi Nationalpark (Uganda). Bekannt wurde diese Gegend hauptsächlich durch Dian Fossey und den Film über ihr Lebenswerk „Gorillas im Nebel“. Vor nun mittlerweile 50 Jahren begann Dian Fossey ihre Forschungsarbeit mit den Berggorillas in Ruanda und Uganda. Dank der Forschungsstation Karisoke, wächst die Zahl der Gorillas. Diese positive Statistik ist unter den gefährdeten Tieren einzigartig. 
 

Matusadona Lion Project

Der Matusadona Nationalpark ist eine unberührte Perle in Afrika. Er liegt im KaZa Wildschutzgebiet, Simbabwe und ist in seiner Wildnis noch so gut wie unberührt. Dieser spannende Nationalpark bietet nicht nur wirkliche „einzigartige Landschaften“ mit den vielen Fjorden des riesigen Lake Karibas und umrahmt von den mächtigen Escarpment-Bergen und Hügeln des Zambezi-Valleys. Der Matusadona beherbergt auch eine besonders reiche Tierwelt und bietet die Möglichkeit, zu spannenden Tierbeobachtungen. Außergewöhnlich sind neben den Elefanten und Büffeln vor allem die Löwen, die hier nicht selten Krokodile oder Flusspferde erlegen, was recht ungewöhnlich ist. Bis in den 1990er Jahren gab es hier noch die zweitgrößte Löwendichte Afrikas. In diesem Nationalpark wurde das „Matusadona Lion Project” im Jahr 2014 gegründet, nachdem die Anzahl der Löwen von über 200 bis auf  ca. 30 Löwen in 2004 gesunken war. Das Projekt basiert auf dem Monitoring der Bewegungen der Tiere, damit sie von der Wilderei besser beschützt werden können. Da uns dieses Projekt besonders am Herzen liegt, haben wir die Forschungsgruppe mit zwei neuen GPS-Halsbändern unterstützt. Die Halsbänder wurden in den letzten Wochen bereits den Löwen, Madoda und Tashinga angebracht. Mit Hilfe dieser Halsbänder können die Mitglieder des Projekts weiterarbeiten, um diesen faszinierenden Tieren das Leben in der Region zu verbessern.

SAVE Wildlife Conservation Fund

SAVE ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Natur- und Artenschutzes einsetzt. SAVE hat sich zum Ziel gesetzt, Wildtiere und ihre Lebensräume zu schützen und Menschen für die Einzigartigkeit unserer Natur zu begeistern.

"Wir Menschen zerstören die Natur und beuten sie aus. Deshalb kann dieser Prozess nur von uns selbst gestoppt werden", sagt Lars Gorschlüter, der Vorsitzende der Stiftung. SAVE setzt sich gegen das Artensterben und die Vernichtung von Lebensräumen ein. Dabei besteht der Auftrag der Stiftung neben aktiver Projektarbeit in der intensiven Aufklärungsarbeit, der Förderung von Engagement sowie in der Forschung. Neben eigenen Projekten arbeitet SAVE in Kooperation mit anderen Organisationen. Im aktiven Dialog mit Unternehmen, Regierungen und Konsumenten ruft SAVE zu mehr Verantwortung auf und will zum Handeln bewegen.

SAVE arbeitet nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ Als Organisation mit zahlreichen Vernetzungen und Kontakten suchen die Verantwortlichen von SAVE aktiv den Austausch und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Ziel ist ein gut ausgebautes Netzwerk.

(Quelle: SAVE)

Chimfunshi Wildlife Orphanage

Das 1983 vom Ehepaar Siddle gegründete und bis heute vielfach geehrte und ausgezeichnete Chimfunshi Wildlife Orphanage in Zentral-Zambia zählt zu den weltweit größten Waisenhäusern für Primaten. Das Tierwaisenhaus ist eine gemeinnützige Anlaufstelle bzw. ein Zufluchtsort für verwaiste, verstoßene oder erkrankte Tiere, die dort aufgenommen, medizinisch versorgt, mit viel Liebe und Zuneigung gesund gepflegt und im Anschluss in die große „Chimfunshi-Familie“ integriert werden. Zwar werden dort verschiedenste Arten von Tieren aufgenommen, dennoch stellen die über 100 Schimpansen die Mehrheit der „Bewohner“ im Chimfunshi Wildlife Orphanage. Der Großteil, der zumeist traumatisierten Schimpansen-Waisen, die ins  Chimfunshi Waisenhaus kommen, wurden zuvor entweder von Wilderern konfisziert, welche die Schimpansen zum Verkauf als Haustiere zu schmuggeln versuchten oder aus Zoos und Zirkussen in ganz Afrika, Asien, Europa oder Südamerika gerettet.

Weitere Projekte:

South Luangwa Conservation Society

Mit der South Luangwa Conservation Society (SLCS) unterstützt Abendsonne Afrika eine gemeinnützige Non-Profit Organisation in Zambia, die sich dem Schutz und der Erhaltung des lokalen Wildbestandes sowie der natürlichen Ressourcen des Nationalparks und der umliegenden Game Management Areas verschrieben hat. Die SLCS bemüht sich als Dachorganisation zu agieren, so dass alle kleinmaßstäbigen Schutzprojekte unter einer gemeinsamen Institution operieren können.
In diesem Sinne unterstützt und führt die SLCS verschiedene Tier- und Umweltschutzprojekte, insbesondere gegen Wilderei durch. Dazu zählen unter anderem:

  • Kampagnen gegen Wilderei (Promotion der Anti-Wilderei Kampagne in Schulen/Dörfern, Anti-Wilderei Patrouillen, Beseitigung von Wildfallen)
  • Aufklärung und Bildung einheimischer Kinder bezüglich Tier- Natur- und Umweltschutz
  • Unterstützung des Community Resources Board im Naturschutz durch Forest Guards.
  • Unterstützung sozialer Projekte (Uyoba Community School, Schaffung alternativer Einkommensquellen)
  • Förderung und Koordination von Trainingsprogrammen für einheimische Scouts
  • Kontrolle und Datensammlung bezüglich des Wildbestandes und des natürlichen Lebensraumes durch einheimische Scouts

Friends of Hwange

Nachdem 2005 eine extreme Dürre im größten Nationalpark Zimbabwes, dem Hwange Nationalpark, tausende tote Tiere zur Folge hatte, wurde der gemeinnützige Verein „Friends of Hwange“ gegründet. Seitdem ist der Friends of Hwange Trust (FOH) erfolgreich für zehn Wasserlöcher im Hwange Nationalpark verantwortlich. Er sorgt für die Instandhaltung der Dieselmotoren und Bohrlöcher um eine stete Wasserführung der Wasserlöcher zu gewährleisten. Mittlerweile kommen zusätzlich immer mehr Solarpumpen und Windkraft zum Einsatz, um die Wasserförderung weiter zu optimieren und den Tieren im Hwange Nationalpark, selbst in extrem trockenen Zeiten, sichere Wasserquellen bieten zu können.

Homepage Friends of Hwange

Great Plains Conservation

Die Geschichte der Great Plains Conservation…Wie ist  alles zustande gekommen? In den letzten Jahrzehnten haben wir qualvoll miterlebt, wie viele majestätische und symbolische Parks und Tiere, trotz aller Bemühungen diese zu schützen, zunehmend zerstört und bedroht wurden. Die darin lebenden Tierarten und ihre Lebensräume werden in alarmierender Zahl gewildert, gejagt, verändert, verschmutzt, benutzt und leider immer wieder missbraucht. Heutzutage werden diese seltenen Gebiete aufgrund von ansteigendem Bevölkerungsdruck immer weniger geschätzt und beschützt. Um für die letzte verbleibende Wildnis unseres Planeten eine Zukunft zu ermöglichen, müssen diese Bedrohungen gestoppt werden und alternative, kühne und nachhaltige Naturschutzmodelle geschaffen werden, die die Gemeinden, die Regierung und den privaten Sektor mit einbeziehen.

Fünf Individuen haben ihre breitgefächerten Fähigkeiten und Erfahrungen vereint, um innovative Naturschutzprojekte in einer großen Anzahl von verschiedenen und bedrohten Lebensräumen in ganz Afrika, im Indischen Ozean und eventuell in Indien ins Leben zu rufen. Die Weltbevölkerung muss sich nun entscheiden – „Wie soll es weitergehen?“ Wir denken, dass es hier nur ein Ziel geben kann – eines der letzten großen und wilden Gebiete der Welt zu retten.

Das Ziel ist es die richtige Mischung aus Naturschutz, Communities und Handel zu finden. Das Great Plains Conservation Modell zieht die beanspruchte und bedrohte Umwelt heran und unterstützt diese durch Schutz und intelligentes Management.

Die Great Plains Conservation will helfen diese Abwärtsspirale unserer bedrohten Natur zu mindern, indem wir heute die Initiative ergreifen und das anwenden, was wir am besten kennen und können: Das ist die Entwicklung eines derzeitig optimalen Naturschutzmodelles, welches nachhaltig durch eine Mischung aus sensitivem Tourismus mit wenigen Besuchern und geringer Umweltbelastung, gekoppelt mit dem Verkauf von CO2-Gutschriften, geringer Anzahl von Villen oder Buschhäusern gefördert wird. Zusammengenommen stellen diese Privatinitiativen das Kapital dar, welches gebraucht wird, um die allgemeinen Naturschutzinitiativen zu fördern. Unser Ziel ist es, einige beispiellose Naturschutzprogramme in Gebieten zu schaffen, die vorher für hoffnungslos gehalten wurden. Wir hoffen, dass diese Naturschutzinitiativen erfolgreich und nachhaltig werden und andere überall auf der Welt dazu inspirieren dieses Modell zu wiederholen.

Nun fragen Sie sich, „Was ist der Unterschied zwischen der Great Plains Conservation und anderen Unternehmen, die sich für Ökotourismus einsetzen?“ Die meisten Unternehmen sind hauptsächlich Unternehmen, die manchmal Naturschutzinitiativen durchführen um Ihre Ökotourismus Aktivitäten aufrecht zu erhalten. Im Vergleich dazu ist die Great Plains Conservation in erster Linie eine Naturschutz Organisation, die Ökotourismus betreibt, um den Naturschutz als eine Landnutzungsalternative zu erhalten. Kurz gesagt: Damit der Naturschutz die bevorzugte Landnutzung darstellt, muss ein ökonomischer Treiber vorhanden sein, der Vorteile für die umliegenden ländlichen Gemeinden und die Regierung schafft.

Wir stellen Ihnen den verantwortungsvollen Tourismus vor.
(Quelle Great Plains Conservation; Übersetzung)

Ein Beispiel hiefür ist die Landgewinnung für den Schutz der Berggorillas. Auch Abendsonne Afrika beteiligt sich mit dem Great Forest Holdings - Silverback Carbon Bond daran.

Homepage Great Plains Conservation

Save the Rhino Trust

Der Save the Rhino Trust (SRT) ist eine regierungsunabhängige Naturschutzorganisation wurde 1982 gegründet und setzt sich für die Arterhaltung und den Schutz der seltenen Spitzmaulnashörner ein.

Die Arbeit der Organisation wird durch Spenden von Privatpersonen, Firmen und Wildlife-Organisationen unterstützt.

Regelmäßige Überwachung und Kontrollgänge gehören zur täglichen Arbeit in der Kundene- und Erongo-Region. Einheimische Mitarbeiter engagieren sich stark und auch die lokale Bevölkerung hilft mit einem immensen Einsatz.

Alle wichtigen Informationen zum Save the Rhino Trust finden Sie hier (englisch):

SAVE THE RHINO TRUST

Great Forest Holdings - Silverback Bond

Der Begriff Silverback bezeichnet für gewöhnlich einen alternden männlichen Gorilla, dessen dunkle Haare am Rücken silberfarben werden.

Jede (Silberrücken) Anleihe setzt sich zu 2/3 aus REDD² Verdiensten (reduzierten Ausstößen von vermiedener Abholzung und vermiedenem Abbau) und zu1/3 aus Verdiensten gegen die Abholzung, sowie dazugehörig auch aus der Ausdehnung des weltberühmten Volcanoes National Park in Ruanda zusammen. Der Volcanoes National Park stellt annähernd eine heimische Umgebung für 350 der letzten 700 überlebenden Berggorillas der Welt dar.

Da der Park einen guten Lebensraum darstellt, plant die Regierung Ruandas ihn zu erweitern. Große Waldbesitzer haben ein Vorhaben mitentwickelt, um das Gebiet um 33 % für die noch verbliebenen Gorillas auszubauen. Dabei arbeiten sie mit einem neuen Geschäftsmodell, das Silberrücken Kohleanleihe als erstklassiges Instrument bei der Finanzierung dieses Traums (sowohl von der Regierung als auch von den Umweltschützern) mit einbindet.

Mit solchen Anleihen ist es durchführbar, den Gorillabestand in Ruanda um bis zu 33 % auszuweiten, die derzeitigen Wälder des Volcanoes National Park zu schützen, eine Gesellschaft zu aktivieren, die gemeinsam etwas verändern will und eine gemeinsame Partnerschaft in einem erstklassigen Ökotourismusgebiet zu unterstützen.

Silverback Carbon Bonds Beschreibung (Englisch)

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