Naturschutz
Umweltbewusstsein und Naturschutz sind für uns von Abendsonne Afrika wichtige Bestandteile unserer Firmenphilosophie. Wer einmal in die Wildnis Afrikas eingetaucht ist und die besondere Verbundenheit zur Natur gespürt hat, entwickelt oftmals ganz selbstverständlich ein Bewusstsein für deren Schutz. Unsere Firmengründerin Liane Merbeck engagierte sich bereits lange vor der Entstehung des Unternehmens für den Naturschutz. Daher unterstützen wir seit vielen Jahren tatkräftig ausgewählte Natur- und Tierschutzprojekte.
Als Reisende sehen wir häufig vor allem die schönen und faszinierenden Seiten des Tourismus. Dabei kann dieser auch negative Auswirkungen auf die bereisten Regionen und ihre Bevölkerung haben. Die intensive Nutzung natürlicher Ressourcen, Luftverschmutzung durch Langstreckenflüge, die Inanspruchnahme von Flächen für touristische Infrastruktur sowie ein erhöhter Wasserverbrauch in ohnehin wasserarmen Regionen sind nur einige Beispiele dafür.
Gleichzeitig bildet eine intakte Natur vielerorts die Grundlage für den Tourismus, während dessen Einnahmen wiederum zum Schutz von Landschaften und Lebensräumen beitragen können. Diese Wechselwirkung möchten wir stärker ins Bewusstsein rücken. Die gezielte Auswahl von Unterkünften und Partnern sowie ein respektvolles Verhalten vor Ort können wichtige Weichen für einen verantwortungsvollen Tourismus stellen. Daher beziehen wir ökologische und soziale Aspekte auch in die Gestaltung unserer Reisen ein. Dabei arbeiten wir bevorzugt mit Partnern zusammen, die sorgsam mit natürlichen Ressourcen umgehen und sich für die Menschen vor Ort sowie den Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt engagieren. Darüber hinaus unterstützen wir selbst seit vielen Jahren ausgewählte Projekte, die uns besonders am Herzen liegen.
Nachfolgend möchten wir Ihnen einige unserer Herzensprojekte vorstellen:
Projekte, die uns am Herzen liegen
ROOT TO FRUIT
Seit 2019 unterstützen wir das Projekt „Root to Fruit“ in Malawi und haben mittlerweile die Pflanzung von fast 50.000 Bäumen finanziert. Die Bäume nehmen während ihres Wachstums CO₂ aus der Atmosphäre auf und erfüllen zugleich wichtige ökologische und soziale Funktionen: Einheimische Baumarten tragen unter anderem zur Regeneration der Böden, zum Erosionsschutz und zum Erhalt der lokalen Artenvielfalt bei, während Obst- und Nutzbäume die Ernährung der Menschen vor Ort ergänzen und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten schaffen.
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UMWELTINSTITUT MÜNCHEN E.V
Das Umweltinstitut München e. V. setzt sich seit 1986 für den Schutz von Umwelt und Gesundheit ein und finanziert seine unabhängige Arbeit überwiegend durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Auch Abendsonne Afrika hat die Organisation mit einer Spende unterstützt. Zu den aktuellen Schwerpunkten zählen unter anderem der Einsatz gegen besonders problematische Pestizide, der Schutz der Artenvielfalt sowie politische und juristische Arbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Energie und Klimaschutz.
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MATUSADONA LION PROJEKT
Der Matusadona Nationalpark am Lake Kariba im Norden Simbabwes ist Teil der Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA) und Lebensraum einer bedeutenden Löwenpopulation. In den 1990er-Jahren wies die Talebene des Parks eine der höchsten Löwendichten Afrikas auf. Bis 2004 war der dort untersuchte Bestand jedoch auf nur noch 28 Tiere zurückgegangen.
2014 wurde das „Matusadona Lion Project“ ins Leben gerufen, um die Löwenpopulation und ihre Entwicklung wissenschaftlich zu untersuchen. Von Beginn an bildete das Monitoring einzelner Tiere mithilfe von GPS-Halsbändern einen wichtigen Bestandteil der Forschungsarbeit. Die gewonnenen Daten geben unter anderem Aufschluss über Bewegungsmuster und die Nutzung verschiedener Lebensräume und tragen dazu bei, Gefährdungsfaktoren für die Löwen besser zu verstehen.
Abendsonne Afrika hat die Forschungsarbeit des Projekts mit vier GPS-Halsbändern unterstützt und damit einen konkreten Beitrag zum Monitoring der Löwenpopulation geleistet.
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SHELDRICK WILDLIFE TRUST
Der Sheldrick Wildlife Trust entstand aus der großen Leidenschaft der Familie Sheldrick für Kenia und seine Tierwelt. Die Naturschutzorganisation wurde 1977 von Daphne Sheldrick zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann, den bekannten Naturschützer David Sheldrick, gegründet. Als Gründungsleiter des Tsavo East Nationalparks prägte er dessen Aufbau und Entwicklung über viele Jahre entscheidend mit. Gemeinsam lebten und arbeiteten David und Daphne Sheldrick viele Jahre in Tsavo und widmeten sich intensiv dem Schutz und der Erforschung der dortigen Tierwelt.
Eine besondere Rolle spielte dabei von Anfang an die Rettung und Aufzucht verwaister Wildtiere mit dem Ziel, sie später wieder in die Wildnis zurückzuführen. Nach dem Tod David Sheldricks im Jahr 1977 führte Daphne Sheldrick diese Arbeit mit der Gründung des damaligen David Sheldrick Wildlife Trust fort. Heute ist der Sheldrick Wildlife Trust vor allem für die Rettung und Aufzucht verwaister Elefanten und Nashörner bekannt. Darüber hinaus engagiert sich die Organisation unter anderem mit Anti-Wilderei-Teams, mobilen Veterinäreinheiten und Maßnahmen zum Schutz wichtiger Lebensräume für die kenianische Tierwelt.
Auch Abendsonne Afrika unterstützt die Arbeit des Sheldrick Wildlife Trust und hat Patenschaften für Elefanten und ein Nashorn übernommen.
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CONSERVATION SOUTH LUANGWA
Conservation South Luangwa (CSL), die ehemalige South Luangwa Conservation Society, ist eine gemeinnützige Naturschutzorganisation in Sambia, die sich dem Schutz der Tierwelt und ihrer Lebensräume im South Luangwa Nationalpark und den angrenzenden Wildschutzgebieten widmet. Dabei arbeitet CSL eng mit dem sambischen Department of National Parks and Wildlife, lokalen Gemeinden und weiteren Naturschutzorganisationen zusammen.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf dem Schutz der Wildtiere vor Wilderei. Dazu gehören Patrouillen am Boden und aus der Luft, das Aufspüren und Entfernen von Drahtschlingen sowie die Rettung und tierärztliche Versorgung verletzter Tiere. Eine besondere Rolle spielt die South Luangwa K9 Unit: Speziell ausgebildete Spürhunde unterstützen die Einsatzteams dabei, illegal gehandelte Wildtierprodukte aufzuspüren und Verdächtige zu verfolgen.
Darüber hinaus engagiert sich CSL gemeinsam mit den Menschen vor Ort dafür, Konflikte zwischen Wildtieren und der lokalen Bevölkerung zu reduzieren. Aufklärungsarbeit und konkrete Schutzmaßnahmen tragen dazu bei, das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren in der Region zu verbessern.
Abendsonne Afrika unterstützt die wichtige Arbeit von Conservation South Luangwa und hat Patenschaften für mehrere Spürhunde übernommen.
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SAVE THE RHINO TRUST
Der Save the Rhino Trust Namibia (SRT) wurde 1982 gegründet und setzt sich für den Schutz der seltenen, wüstenangepassten Spitzmaulnashörner im Nordwesten Namibias ein. Die gemeinnützige Naturschutzorganisation arbeitet dabei eng mit den lokalen Gemeinden, der namibischen Regierung und weiteren Partnern zusammen.
Regelmäßige Kontrollgänge und die kontinuierliche Beobachtung der Nashörner bilden einen wesentlichen Bestandteil der täglichen Arbeit. Erfahrene Tracker und speziell ausgebildete Ranger aus den lokalen Gemeinden überwachen die Tiere und ihre Lebensräume auch in weitläufigen Gebieten außerhalb klassischer Nationalparks. Gleichzeitig bindet SRT die Menschen vor Ort gezielt in den Nashornschutz ein und schafft damit auch Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten in den Gemeinden.
Auch Abendsonne Afrika unterstützt die Arbeit des Save the Rhino Trust Namibia und trägt damit zum Schutz der Spitzmaulnashörner und ihrer Lebensräume bei.
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CHIMFUNSHI WILDLIFE ORPHANAGE
Das 1983 von David und Sheila Siddle gegründete Chimfunshi Wildlife Orphanage im Norden Sambias zählt zu den ältesten und größten Schimpansen-Schutzstationen weltweit. Seinen Anfang nahm das Projekt mit dem schwer verletzten Schimpansenbaby Pal, das vor Wilderern gerettet und von den Siddles aufgenommen und gesund gepflegt wurde. In der Folge fanden immer mehr Schimpansen und andere Wildtiere in Not ihren Weg nach Chimfunshi.
Bis heute bietet Chimfunshi vor allem geretteten Schimpansen ein dauerhaftes Zuhause. Viele von ihnen wurden aus dem illegalen Wildtierhandel beschlagnahmt oder aus nicht artgerechter Haltung in Privathaushalten, Zoos und anderen Einrichtungen übernommen und stammen aus unterschiedlichen Teilen der Welt. In Chimfunshi leben sie in großen bewaldeten Gehegen in sozialen Gruppen und werden von ausgebildeten Tierpflegern und Tierärzten betreut.
Über die Versorgung der Schimpansen hinaus engagiert sich Chimfunshi heute für den Schutz der heimischen Tierwelt und der umliegenden Miombo-Wälder, für Umweltbildung und Forschung sowie für die Menschen in der Region.
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SAVE WILDLIFE CONSERVATION FUND
Der SAVE Wildlife Conservation Fund ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich für den Schutz bedrohter Wildtiere und ihrer Lebensräume einsetzt. Seit 2010 verfolgt SAVE das Ziel, Natur- und Artenschutz mit den Bedürfnissen der Menschen vor Ort zu verbinden und ein möglichst konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Wildtier zu fördern.
Die Arbeit der Stiftung verbindet praktische Artenschutzmaßnahmen mit Forschung und Umweltbildung. Wissenschaftliche Erkenntnisse bilden die Grundlage für konkrete Schutzmaßnahmen, während Bildungsprojekte Kindern, Jugendlichen und Gemeinden Wissen über die heimische Tierwelt und die Bedeutung ihres Schutzes vermitteln. Gleichzeitig arbeitet SAVE eng mit lokalen Gemeinden zusammen und entwickelt gemeinsam mit ihnen Lösungen, um Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren zu reduzieren und neue Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen.
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DIAN FOSSEY GORILLA FUND
Dian Fossey war eine US-amerikanische Zoologin und Verhaltensforscherin, deren Name bis heute eng mit dem Schutz der Berggorillas verbunden ist. Erstmals begegnete sie den Tieren 1963 auf einer Reise nach Afrika. 1967 kehrte sie zurück und begann mit ihrer langfristigen Erforschung der Berggorillas. Im selben Jahr gründete sie in den Virunga-Bergen Ruandas das Karisoke Research Center, das zum Ausgangspunkt ihrer jahrzehntelangen Forschungs- und Schutzarbeit wurde.
Neben der Erforschung des Verhaltens der Berggorillas setzte sich Dian Fossey zunehmend für ihren Schutz ein und organisierte unter anderem Patrouillen gegen Wilderei. Weltweit bekannt wurden ihre Arbeit und ihr Einsatz durch ihr Buch „Gorillas im Nebel“ und dessen spätere Verfilmung. Ihr Vermächtnis führt heute der Dian Fossey Gorilla Fund fort.
Die Organisation schützt und erforscht Gorillas und ihre Lebensräume in Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Die tägliche Beobachtung einzelner Gorillagruppen, Forschung und Maßnahmen gegen Wilderei gehören ebenso zur Arbeit wie die Zusammenarbeit mit den Menschen, die in der Nähe der Schutzgebiete leben. Die jahrzehntelangen Schutzbemühungen verschiedener Organisationen und Behörden haben dazu beigetragen, dass sich der Bestand der Berggorillas positiv entwickelt hat – dennoch gelten sie weiterhin als stark gefährdet.
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FRIENDS OF HWANGE TRUST
Nachdem eine extreme Dürre im Hwange Nationalpark 2004 dazu geführt hatte, dass nur noch wenige Wasserstellen ausreichend Wasser führten und zahlreiche Tiere verendeten, wurde 2005 der Friends of Hwange Trust (FOH) gegründet. Bis heute bildet die Wasserversorgung für die Tierwelt während der langen Trockenzeit einen Schwerpunkt seiner Arbeit.
Da es im Hwange Nationalpark während der trockenen Monate nur wenig natürliches Oberflächenwasser gibt, sorgt Friends of Hwange für den Betrieb und die Instandhaltung zahlreicher Bohrlöcher und Pumpen, die Grundwasser in die Wasserstellen des Parks fördern. Die früher eingesetzten Dieselmotoren und Windräder wurden inzwischen weitgehend durch solarbetriebene Pumpen ersetzt. Moderne Batteriesysteme ermöglichen an immer mehr Wasserstellen, auch nachts Wasser zu fördern.
Darüber hinaus hat Friends of Hwange seine Arbeit im Laufe der Jahre erweitert und engagiert sich unter anderem im Brandschutz, bei der Instandhaltung von Zufahrtswegen, in Anti-Wilderei-Maßnahmen sowie bei der Verringerung von Konflikten zwischen Menschen und Wildtieren.
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