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10 Tipps für die perfekte Safari

10 Tipps für die perfekte Safari

Sie möchten auf Pirschfahrt gehen, einmalige Fotos von wilden Tieren schießen und einen wunderschönen Urlaub in Afrika verbringen? So wird Ihre Safari zu einem unvergesslichen Erlebnis… Ob für Safari-Anfänger oder erfahrene Entdecker des afrikanischen Kontinents, mit diesen 10 Tipps sind Sie gerüstet für die perfekte Safari!

1. Finden Sie die passende Safari

Wussten Sie, dass es eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten gibt, eine Safari in Afrika zu erleben? Finden Sie die passende Safariart für sich:

Flugsafari

Flugsafaris bieten den Vorteil, dass Zeit eingespart wird und mehr unterschiedliche Gebiete besucht, beziehungsweise die spannenden Gebiete vor Ort ausgiebiger genossen werden können. Zudem gelangen Sie so oftmals sehr tief in spannende Safarigebiete, vollkommen abseits jeglicher Zivilisation. Auch erleben Sie dabei „Safari aus Vogelperspektive“.

Mobile Zeltsafari

Lauschen Sie den Klängen der afrikanischen Nacht, wenn Sie in Ihrem Zeltcamp den Tag ausklingen lassen. Ein solches Gefühl, Tag und Nacht inmitten der Natur zu sein, bieten mobile Zeltsafaris. Bereisen Sie die schönsten Tierparadiese mit erfahrenen Guides und dem Komfort einer eigenen Crew. Auch bei den Zeltsafaris gibt es unterschiedliche Varianten, wie eine private mobile Zeltsafari oder eine Kleingruppenreise (mit oder ohne Mithilfe beim Aufbau und Abbau des Camps).

Kleingruppenreise

In einer Gruppenreise erkunden Sie die Gegend zusammen mit erfahrenen Guides und anderen Afrikaliebhabern. Damit Sie die bestmögliche Erfahrung aus Ihrer Reise ziehen, bieten wir ausschließlich Kleingruppenreisen an. Im kleinen Kreis mit Gleichgesinnten können Sie die Schönheit des Landes und die Tierbeobachtungen in vollen Zügen genießen. Dabei verzichten wir bewusst auf Gruppenreisen mit 20 oder mehr Personen im großen Bus. Außerdem lassen sich nahezu alle Abendsonne Afrika Kleingruppenreisen mit individuellen Vor- oder Anschlussprogrammen (z.B. einem entspannenden Badeurlaub) kombinieren.

Selbstfahrerreise (alleine oder geführt durch die Nationalparks)

Sind Sie der abenteuerlustige Individualist? Dann unternehmen Sie Ihre Safari auf eigene Faust! Gehen Sie auf Wildbeobachtungsfahrt mit Ihrem Mietwagen im Etosha Nationalpark in Namibia, im Krüger Nationalpark in Südafrika oder, für sehr erfahrene Reisende, im Moremi Wildschutzgebiet in Botswana. Wenn Sie während einer Selbstfahrerreise jedoch noch einiges mehr lernen möchten als in Ihrem Reiseführer steht, dann sollten Sie unbedingt mit einem Guide auf Wildbeobachtungsfahrt gehen. Sie können einfach Ihr Fahrzeug bei Ihrer Unterkunft stehen lassen und von dort aus auf eine geführte Safari gehen. Die Guides kennen die besten Plätze, um Wildtiere zu beobachten, und können Ihnen viel Wissenswertes über Flora und Fauna erzählen. Holen Sie sich 15 Tipps für Selbstfahrer in Namibia.

Walking Safari

Bei Walkingsafaris erleben Sie den Busch mit allen Sinnen: sehen, riechen, spüren und fühlen Sie die unberührte Natur. Ihre Guides führen Sie dabei zu Fuß durch die Wildnis. Vorab erklärt Ihnen Ihr Guide, wie Sie sich richtig verhalten. Während des Buschwalks entdecken Sie all das, was Ihnen vom Sitz im Safarifahrzeug vorenthalten bleibt. Bestaunen Sie neben den großen auch die „kleinen Wunder der Natur“.

Kanusafari

Gleiten Sie geräuschlos an malerischen Landschaften und Tieren vorbei. Bei einer Kanusafari erleben Sie die faszinierende Szenerie in gemütlicher Geschwindigkeit und „auf Augenhöhe mit der Natur“.

2. Das richtige Reiseziel

Jedes Land im südlichen und östlichen Afrika bietet einzigartige Safari-Möglichkeiten und jedes Land lockt mit seinen Reizen. Da ist es gar nicht so einfach eine Entscheidung zu treffen. Stellen Sie sich einfach folgende Fragen als Entscheidungshilfe:

  • Sind die „Big Five“ (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) ein Muss? 
    ► Bereisen Sie Südafrika, Botswana, Tansania oder Kenia.
  • Möchten Sie tolle Tierbeobachtungen aus dem eigenen (Miet-)Fahrzeug erleben?
    Südafrika und Namibia bieten sich dafür an. Erfahren Sie mehr darüber in spannenden Reiseberichten über Südafrika und Namibia.
  • Möchten Sie die großen Tierherden und weite Steppen sehen und das „Out of Africa“ Feeling erleben?
    ► Das bekommen Sie in Ostafrika; Tansania oder Kenia.
  • Waren Sie schon öfter auf Safari und möchten nun etwas Besonderes und „exotisches“ erleben?
    ► Gehen Sie abseits der touristischen Pfade in Botswana, Sambia, Simbabwe oder Malawi. Verpassen Sie nicht die Safari-Erfahrungsberichte über Botswana, Sambia, Simbabwe und Malawi.
  • Sie möchten auf nichts verzichten und einen Badeaufenthalt mit einer Safarireise verbinden?
    ► Safari und Traumstrände bieten Ihnen Mosambik, Tansania beispielsweise mit der vorgelagerten Gewürzinsel Sansibar oder Kenia. Lesen Sie den Erfahrungsberichte über Mosambik, entdecken Sie Reiseberichte über Tansania und Kenia!
  • Sie möchten Schimpansen, Gorillas und andere Affenarten bei einem Tracking-Ausflug live erleben?
    ► Spüren Sie die „Gorillas im Nebel“ in Uganda, Ruanda und im Kongo auf. Lesen Sie die Erfahrungsberichte über Uganda und Ruanda!
  • Möchten Sie Safari so erleben wie es nirgendwo anders auf der Welt möglich ist?
    ► In Madagaskar nahm die Evolution ihren eigenen Lauf. Gehen Sie hier auf Safari und sehen Sie Lemuren, Chamäleons, Fossas und viele weitere Arten, die es nur auf Madagaskar gibt. Lesen Sie die Erfahrungsberichte über Madagaskar!

Das ist natürlich nur ein Bruchteil dessen, was Afrika zu bieten hat. Wir beraten Sie gerne ausführlich zu Ihrem nächsten Reiseziel. Eine Übersicht der schönsten Safari-Länder finden Sie hier.

Nachfolgendes Video verschafft Ihnen einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Safarigebiete.

3. Planen Sie richtig

Bei der Planung Ihrer Reise sollten Sie darauf achten, dass Sie immer genug Zeit haben. Beispielsweise sollte eine Vornacht vor Beginn Ihrer Rundreise eingeplant werden, damit Sie genug Zeit haben, um anzukommen. Dies ist außerdem auch ratsam, da Sie sonst zur frühmorgendlichen Wildbeobachtungsfahrt viel zu müde wären.

Beachten Sie, dass Strecken und Entfernungen auf Karten oft nicht so weit aussehen wie sie tatsächlich sind. Hinzukommt, dass die Straßenverhältnisse teilweise schnelles Fahren nicht zulassen. Fragen Sie einfach unsere Berater, wie viel Zeit für die Strecken eingeplant werden sollte. Sie haben bereits fast jede erdenkliche Route abgefahren. Als Faustregel gilt: besuchen Sie lieber wenige Nationalparks und Highlights als zu viele. Denken Sie daran: zwei Übernachtungen bedeuten nur einen vollen Tag in der Region. Geben Sie dem Guide die Möglichkeit vor Ort die Vielfalt der Region und Spezies zu suchen und zu zeigen.

4. Genießen Sie den Moment

Legen Sie auch mal die Kamera weg und erleben Sie Afrika mit allen Sinnen. Lassen Sie sich treiben und nützen Sie die Gelegenheit zur Entschleunigung. Bei einem Safari-Urlaub gilt: weniger ist mehr. Besuchen Sie wenige, sorgfältig ausgewählte Regionen und Unterkünfte und erkunden Sie diese ausgiebig. Seien Sie sich bei Pirschfahrten bewusst, dass die afrikanische Wildnis kein Zoo ist – manchmal bedarf es einer Portion Geduld, um Szenen wie aus einem Dokumentarfilm beobachten zu können.

5. Schweigen ist Gold

Das richtige Verhalten bei der Safari macht den Unterschied. Die besten Chancen auf einer Safari (im engeren Sinne: auf einer Wildbeobachtungsfahrt) möglichst viele Wildtiere zu Gesicht zu bekommen, hat man, wenn man sich absolut ruhig verhält. Selbst große Tiere wie Elefanten können auf Geräusche sehr empfindlich  reagieren. Scheue Arten wie die Sitatunga Antilope, die Elenantilope (auch Elandantilopen genannt) oder Stachelschweine nehmen selbst bei leisen Geräuschen schnell reis aus.

Kommen Sie ihnen nicht zu nahe und verlassen Sie nicht den Wagen. Vermeiden Sie laute Geräusche und hektische Bewegungen, um die Tiere nicht zu erschrecken. Achten Sie bei Walkingsafaris und Wanderungen auch darauf, wo Sie hintreten. Nicht, dass Sie auf Insekten oder andere kleine Tiere treten, die sich im Gras verstecken.

6. Die richtige Safarikleidung

Gemeint sind damit nicht unbedingt professionelle Safarioutfits vom Outdoorhändler, sondern schlichte, funktionale Kleidung in gedeckten und neutralen Tönen, wie Braun, Ocker, Beige und Khaki (nicht Weiß, Schwarz, Rot, Gelb, Pink, Blau; sieht auch auf dem Foto nicht gut aus). Beachten Sie, dass grelle Töne Wildtiere verschrecken und dunkle Farben Insekten anziehen. Auch wenn Sie in den heißen Monaten reisen, ist es empfehlenswert, eine Jacke einzupacken, da die Temperaturen in den frühen Morgenstunden und nachts frisch sein können. Allgemein ist zu empfehlen, sich nach dem Zwiebelverfahren zu kleiden, so kann man sich dem Temperaturempfinden nach an- und ausziehen. Nicht nur bei Walking Safaris ist es von Vorteil, festes Schuhwerk zu tragen. Auch wenn Sie an Trackings oder Wanderungen teilnehmen möchten, verhindern geeignete Schuhe Blasen, Ausrutschen und Schmerzen. 

Außerdem empfiehlt es sich Utensilien wie einen Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme, Fernglas, lichtstarke Kamera (mit Teleobjektiv) und ausreichend Wasser auf einer Pirschfahrt dabei zu haben. Des Weiteren sollten Sie beachten, kein Parfüm aufzutragen. Da Tiere einen besseren Geruchssinn als wir Menschen haben, empfinden sie (vor allem unbekannte und stechende Gerüche) als lästig.

7. Nutzen Sie Ihre Reiseunterlagen

Die Reiseunterlagen enthalten oftmals Kartenmaterial und Wegbeschreibungen (für Selbstfahrer), Spurenführer zur Bestimmung von Tierarten, Reiseführer, Reisepreissicherungsschein, Ausflugstipps und Restaurantempfehlungen und den genauen Reiseverlauf. Ihre Reiseunterlagen können Sie, bei Auswahl dieser Option, mit der nützlichen App „Destinationbook“ bequem von Ihrem Smartphone oder Tablet PC aus abrufen. Zudem können Sie Ihre eigenen Dokumente darin abspeichern. So haben Sie Ihr „elektronisches Reisehandbuch“ immer dabei.

Nutzen Sie außerdem unsere Reise-Checkliste, die Sie mit den Reiseunterlagen erhalten. Diese soll Ihnen dabei helfen, Wichtiges nicht zu vergessen und sich stressfrei vorzubereiten.

Für Ihre Sicherheit haben wir eine 24-Stunden-Notfallnummer eingerichtet, die Sie bei Schwierigkeiten vor Ort anrufen können.

8. Reisen Sie umweltfreundlich

Bevorzugen Sie Reiseveranstalter und Unterkünfte, die umweltfreundlich agieren. Häufig sehen wir als Reisende nur die schönen und faszinierenden Seiten der Länder. Dass Reisen jedoch auch die Umwelt belastet, wird häufig vergessen. Da ein intaktes Ökosystem vor Ort jedoch Grundlage für den Tourismus ist, und umgekehrt häufig Einnahmen aus dem Tourismus Voraussetzung für Umweltschutzprojekte vor Ort bilden, sollten sich Reisende dieser Problematik und der wechselseitigen Abhängigkeit bewusst sein. Jeder Reisende kann einen Beitrag dazu leisten, dass seine Reise so umwelt- und sozialverträglich wie möglich verläuft. Abendsonne Afrika unterstützt viele Naturschutzprojekte und informiert Sie als Reisende mit dem Baobab-Symbol über nachhaltige Reisen. Sehen Sie hier, wie wir uns für den Naturschutz im östlichen und südlichen Afrika engagieren.

9. Malariafreie Safari

In vielen Safarigebieten in Afrika geht das Malariarisiko jährlich zurück und stellt oftmals kaum noch eine ernste Gefahr dar. Möchten Sie das Risiko jedoch völlig ausschließen, müssen Sie trotzdem nicht auf tolle Tierbeobachtungen verzichten! Gerade in Südafrika gibt es zahlreiche, komplett malariafreie Parks und Schutzgebiete. Dazu zählen unter anderem der Addo Elephant und der Marakele Nationalpark sowie das Madikwe und das Tswalu Wildschutzgebiet. Gerne beraten wir Sie zu diesen und weiteren malariafreien Möglichkeiten!

10. Tierbeobachtung in privaten Wildreservaten

Entdecken Sie neben den berühmten Nationalparks auch private Wildreservate. Diese haben den Vorteil, dass die Safarijeeps der Lodges abseits der normalen Straßen fahren können und so die Wahrscheinlichkeit, wilde Tiere aus nächster Nähe zu sehen, größer ist. Auch sind in den privaten Wildreservaten weniger Touristen vorzufinden, da es eine Begrenzung gibt. Das gestaltet nicht nur die Wildbeobachtung ruhiger und exklusiver, sondern steigert auch das Buschfeeling, alleine in der Wildnis zu sein.

Weitere Tipps erhalten Sie in Ihren Reiseunterlagen und natürlich von unseren Safarispezialisten. So steht einem perfekten Safari-Urlaub in Afrika nichts mehr im Weg.

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