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17.05.2016 - 28.05.2016
Simbabwe Lodge

1. Tag: Victoria Falls, Zimbabwe

Nach einem langen aber äußerst angenehmen Flug in der Business-Class, die wir dank Betty und Wölfi geniessen dürfen, kommen wir gut in Victoria Falls an. Uns geht‘s gut! Jetzt trinken wir einen Begrüssungstrank. Danach geht’s auf Erkundungstour.

2. Tag: Gut geschlafen, so dass wir erholt den heutigen Tag in Angriff nehmen können

Am Vormittag geht’s zum Helikopter Rundflug. So können wir die Wasserfälle von oben bewundern. Am Nachmittag spazieren wir zu einem Aussichts-Restaurant. Dort bieten sie viele Action-Aktivitäten an, wie Bungee Jumping, Riverrafting, Kletter-Seilpark, etc. Betty und ich machen zusammen einen Tandem Slipline Rutsch. Wir werden wie im Seilpark angeschnallt und ziepen an einem Kabel über die Schlucht. Das ist aufregend.

Victoria Falls ist ein touristischer Ort. Morgen früh geht’s weiter ins nächste Camp wo es nicht so touristisch sein soll.

3.-5. Tag: Hwange Nationalpark

Wir haben eine wirklich gute Zeit. Am 3. Tag fliegen wir mit einem Kleinflugzeug in den Hwange Park zu unserer ersten Lodge im Busch. Dort verbringen wir drei tolle und interessante Tage mit unserem Führer Mike. Mike ist ein Spaßvogel und immer für Scherze zu haben. Aber er ist auch sehr gebildet. Er weiß extrem viel über die Tierwelt, Natur und geschichtlichen Hintergrund. Wir haben viel gelernt.

Gleich bei der ersten Safari entdecken wir ein Löwenrudel. Die stören sich überhaupt nicht ab unseren Jeep. Sie wälzen sich faul auf der "Straße", direkt neben dem Wagen. Wir hätten sie knuddeln können, aber… Selbst Erika, die 15 x in Afrika war, hat sowas noch nie erlebt. Das ist grandios. Es hat auch viele Elefanten mit ihren Babys. Oftmals nur wenige Meter neben uns. Wir sehen viele verschiedene Tiere und über jedes erhalten wir interessante Informationen. Wir sind überwältigt vor Begeisterung.

Was mich erstaunt, ist die Sauberkeit und Pünktlichkeit in Zimbabwe, richtig schweizerisch. Die machen sogar mehr für den Tier- und Naturschutz als die Schweiz. Die Jeeps (eigentlich Toyota Land Cruiser) sind makellos gewartet und auf Hochglanz poliert. 

Das Essen ist phantastisch. Hier sind die Köche Künstler!

6. Tag: Mana Pools Nationalpark

Am 6. Tag fliegen wir mit der Cessna weiter zum Sambesi Fluss in eine kleine romantische Lodge direkt am Wasser im Mana Pools Nationalpark. Mana Pool bedeutet 4 Weiher, es hat also vier riesige Wasserlöcher. Jetzt gerade ist Siesta und ich sitze vor unserem Zelt und beobachte vier  jugendliche Elefanten, die im Wasser spielen. Auf der anderen Seite trinkt ein Büffel.

Am 7. Tag machen wir mit unserem Führer Reggie einen ganztägigen Ausflug zum Sambesi River. Dort beobachten wir die Flusspferde. Da sich heute nicht viele Tiere zeigen, erklärt uns Reggie viel über die Pflanzenwelt, was ebenso spannend ist. Am Abend gibt es eine Überraschung für uns Gäste: ein Barbecue im Freien mit afrikanischen Spezialitäten. Wow, das grillierte Fleisch ist mega köstlich. Ich habe vier Stück genommen...

8. Tag: Matusadona Nationalpark

Am 8. Tag geht‘s wieder weiter mit einer besonders winzigen Cessna zum Matusadona Nationalpark am Karibasee. Ich darf als Copilot mitfliegen. Komisch: Niemand will, dass ich auf dem Pilotensitz sitze. Also, das ist schon ein tolles Erlebnis.

Hier im Busch gibt es keinen Massentourismus. In der ersten Lodge sind wir 8 Gäste und in der zweiten sind wir 5 in der dritten nur wir vier.

Der Führer in der 3. und letzten Lodge heißt Simon und ähnelt auch in der Art unserem Simon. Wir fahren mit einem Boot auf dem See. Als Erika und ich die Füße ins Wasser baumeln lassen wollen, bekommt Simon einen  Riesenschreck, denn Krokodile würden aus dem Wasser springen und uns als Beute packen. Also Windsurfen darf man hier nicht, außer als Selbstmordkandidat. Betty und Wölfi angeln. Betty hat ihre Fischerrute nach kürzester Zeit komplett verwickelt. Wölfi fängt einen Catfish, den wir zwar zurückwerfen aber dies leider dennoch nicht überlebt.

Am 9. Tag gibt‘s am Vormittag wieder eine Safari und am späten Nachmittag gehen wir für den Sonnenuntergang wieder auf den See. Betty, Simon und ich fotografieren den schönsten Sonnenuntergang um die Wette. Betty und Wölfi fangen wieder je zwei Catfish.

10. Tag: Am Morgen früh mache ich mit Simon Bushwalking. Erika, Betty und Wölfi bleiben im Camp. Ich wandere also alleine mit unserem Führer Simon im Busch herum. Ich bin echt froh, mich wieder selber bewegen zu können. Ich kenne nun viele Spuren und die Kacke von den verschiedenen Tieren. z.B. Hyänen-Scheiße ist weiß wegen den gefressenen Knochen und die Schildkröten fressen es, weil es voller Kalzium ist. Oder wie wichtig Termiten sind. Simon stellt mich immer wieder auf die Probe und ist erstaunt, dass ich weiß, welche Kacke einer Impala von einem Männchen stammt. Aber bei der Orientierung vertraut mir Simon nicht, denn ich habe immer die falsche Richtung angezeigt.

Danach geht’s mit dem Kleinflugzeug wieder zurück zu Victoria Falls. Auf dem Weg zum Flugplatz versperrt eine Elefantenfamilie uns den Weg. Wir sind entzückt. Zum Glück haben wir genügend Zeit, denn auch andere Tiere zeigen sich von ihrer besten Seite.

Jetzt sind wir wieder im ersten Hotel in Victoria Falls. Zurzeit sitze ich vor unserem Zimmer und gleich neben mir sind absolut süße Warzenschweine, die das Hotelgras mähen. Ich will auch solche!!!
Wenig später sind wir frisch geduscht und parat für das abschließende Abendessen im Boma, einem Folklore Restaurant. Dort gibt es in Buffetform afrikanische Leckereien. Einheimische tanzen, singen und trommeln zu traditionellen Rhythmen. Jeder Gast muss auf einer Djembe mittrommeln bis die Hände wehtun. Das ist so lustig, wir lachen Tränen. Wir probieren zum ersten Mal Mopani-Raupen und werden dafür mit einem Diplom belohnt. Das ist ein gelungener Abschluss einer genialen Reise.

11. Tag: Heimreise
Gegen Mittag fliegen wir nach Johannesburg und am Abend ist der Abflug nach Frankfurt.  

Ich habe noch nie eine so perfekt organisierte Reise erlebt.                                               

Vielen Dank an Abendsonne Afrika.

Brigitta P.