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11.05.2016 - 11.06.2016
Botswana Lodge

Liebe Frau Sviehosky, liebes Abendsonne Afrika Team,

vielen Dank für einen wunderschönen Urlaub!

Nun sind wir schon seit zwei Wochen im kalten Deutschland zurück. Bei einem Glas Glühwein und -9 Grad schrieb ich meinen Reisebericht. Viel lieber würde ich jetzt bei warmen Temperaturen auf meinem privaten Holzdeck in Chitabe oder Mombo sitzen, in der Hand ein eisgekühltes Savanna, den Blick auf die Plains mit Antilopen und Zebras gerichtet!

Wie gesagt, wir hatten einen traumhaft schönen Urlaub mit vielen interessanten Erlebnissen. Nun heißt es, die ca. 6.000 Fotos zu sortieren und zu bearbeiten. Zuerst hatte ich ein wenig Bedenken, ob uns eine private Zeltsafari gefallen würde. Aber es war ein voller Erfolg! Eddy war ein ausgezeichneter Guide und Unterhalter. Er beeindruckte uns mit seinem Fachwissen und die Erzählungen seiner Buschabendteuer am Lagerfeuer waren „abendfüllend“. Mano, seine Frau, verwöhnte uns mit ihren Kochkünsten. Von ihrem Quarkkuchen mit Passionsfruchtguss schwärmen wir heute noch. Steve war der gute Geist des Camps und sorgte für gefüllte Buschwaschbecken am Morgen und volle Duschsäcke am Nachmittag. Die Zelte waren super in Schuss!

In Moremi, unserer ersten Station, sahen wir den schönsten Löwen unserer bisherigen Afrikareisen, ein wahreres Prachtexemplar. Würde es im Tierreich Modells geben, dann wäre er die Nummer Eins!

Am Khwai campten wir auf einem wunderschönen Campground. Zebras, Gnus, Impalas und Wasserböcke zogen durchs Lager zum Fluss. Ein Elefant beobachtete alle Aktivitäten beim Zeltaufbau. Er stand am Duschzelt und blockierte den Zugang, keiner kam an diesem Nachmittag zu seiner wohlverdienten Erfrischung. Ich saß nur drei Meter entfernt von ihm auf meinem Campingstuhl und trank einen Kaffee.

In Savuti beobachteten wir das Löwenrudel beim großen Fressen. Sie hatten ein Kudu erbeutet. Leider war der November in Botswana sehr heiß und trocken. Durch zwei sehr trockene Winter in Folge waren viele Wasserlöcher ausgetrocknet. So auch das große Wasserloch in ZweiZwei. ZweiZwei ist ein sehr schön gelegener Campingplatz. Wenn es geregnet hat und  die Tiere viel Wasser vorfinden, dann sieht man dort viele Antilopen, auch Elan und Oryx, berichtete Eddy.

Nach unserer Zeltsafari ging es mit dem Buschflieger nach Chitabe. Vielen Dank für diese Superempfehlung, Frau Sviehosky! Das Chitabe liegt auf einer sehr schönen Insel im Delta. Die Crew war sehr herzlich und unser Guide Luke zeigte uns viele Tiere und erklärte viele interessante Dinge, wie zum Beispiel den Aufbau eines Termitenhügels. In Chitabe sahen wir einen wunderschönen Gepard. Er lag satt an einem Termitenhügel. Dann stand er auf, rieb seinen Kopf an einem Ast, markierte sein Revier und lief in die Savanne. Ein tolles Erlebnis für uns, denn wir hatten in Botswana bisher noch keinen Gepard gesehen. Interessant war auch die Begegnung mit einem Leoparden. Er erbeutete erst eine Impalamutter und lag dann mit dem nur wenige Stunden alten Baby vor einem Palmengebüsch. Er leckte das kleine Impala ab, spielte mit ihm und nach einiger Zeit, als es weglaufen wollte, erfolgte dann doch der Todesbiss. Traurig, aber so ist die Natur.

Dann kam der Höhepunkt unseres Botswanaaufenthaltes – Mombo!

Mit Mombo ging ein Traum für mich in Erfüllung. Einmal den „Place of Plenty“ sehen, das war mein Wunsch. Wir wurden verwöhnt mit ausgezeichnetem Essen und guten Weinen. In Yompy hatten wir einen sehr aufmerksamen Guide. Täglich hatte er ein spannendes „appointment“ für uns. Wir sahen den Kampf des Wildhundpacks mit 11 Hyänen. Er spürte für uns zuerst zwei Breitmaulnashörner auf und dann noch ein Spitzmaulnashorn. Damit hatten wir erstmals die „Big Five“ in nur 24 Stunden gesehen! Als ich 2015 diese Reise buchte, war mein großer Wunsch, die legendäre Leopardin Legadema zu sehen. Leider lebt Legadema nicht mehr, aber Pula, ihre Tochter, setzt ihre Blutlinie fort. Pula hat inzwischen selbst ein Jungtier. Yompy bemühte sich sehr, Pula und ihr Kind für uns zu finden. Leider hatten wir nicht das Glück. Aber Mmolai und Blue Eye, die zwei auf Mombo ansässigen Leopardenmänner konnten wir beobachten und fotografieren.

Es gibt Orte auf der Welt, die einen berühren, wo man sich wohlfühlt. Sie wecken Sehnsucht nach mehr; sie sind Plätze von denen man träumt; Reiseziele, die man immer und immer wieder besuchen möchte; Erinnerungen, die wir im Herzen tragen.

Mein Sehnsuchtsort ist Botswana!

Liebes Abendsonne Team, wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest.

2017 werden wir zu meiner Tochter nach China reisen.

Aber in 2018 wartet Sambia auf uns. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch diese Reise für uns planen können. Ich melde mich rechtzeitig bei Ihnen.

Mit vielen lieben Grüßen aus Weimar

Pia und Harald E.

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