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03.01.2014 - 17.01.2014
Simbabwe Lodge

Das Umsteigen in Johannesburg hat reibungslos geklappt und auch unser kurzer Business Class Flug mit der BA nach Victoria Falls war sehr, sehr angenehm.

Nach unserer Ankunft mussten wir eine einstündige Einreiseprozedur über uns ergehen lassen, da gerade vor uns noch ein Flugzeug gelandet war. Nach dem Zoll wurden wir dann von unserem Fahrer Frederick in Empfang genommen, der uns in den Hwange NP gefahren hat. Dort übernahm uns dann unser Guide Calvet und fuhr uns ins Somalisa Acacia Camp.

Geschafft von der langen Anreise erreichten wir dann um ca. 18:00 Uhr das Camp, wo wir vom Camp-Manager John und einigen Elefanten am Pool sehr nett begrüßt wurden. Nach einer kurzen Dusche waren unsere Lebensgeister wieder geweckt und der Urlaub konnte beginnen.

Unsere Tage im Somalisa Camp waren rundum schön und erholsam. Es hat uns dort sehr, sehr gut gefallen und wir haben auch viele Tiere gesehen. Das Highlight für mich waren natürlich die vielen Elefanten. Dass die Elefanten zum Trinken auch an den Pool kamen, fand ich natürlich besonders klasse. Und nicht zu vergessen, "unser Soap-Elefant", der uns in der ersten Nacht zweimal besucht hat, um aus der Dusche unsere Seife zu klauen. Aber dank John hatten wir die Seife in Sicherheit gebracht. Vor lauter Frust "schnüffelte" er an unserem Shampoo herum und schmiss die Seifenunterschale vom Toilettentisch.

Fazit: Jederzeit wieder - ein sehr, sehr schönes Camp!

Danach flogen wir mit dem Buschflieger nach Victoria Falls. Dort wurden wir wieder von Frederick abgeholt und mit dem Auto zur Grenze nach Kasane gebracht. Dort angekommen, besorgten wir uns erst einmal den Ausreisestempel.

Auf der "Pride of the Zambezi" wurden wir sehr nett begrüßt uns bekamen die Kabine auf dem Top Deck zugeteilt. Wow, was für eine nette Überraschung. Die Zeit auf dem Hausboot verging wie im Flug. Die Bootsausflüge waren sehr schön. Man sieht die Tiere aus einer ganz anderen Perspektive und kommt auch an Vögel sehr nah heran.

Fazit: Eine andere Art von "Safari", die uns auch sehr gut gefallen hat.

Können wir gerne irgendwann noch einmal wiederholen.

Nach den Aus-/Einreiseformalitäten flogen wir im Anschluss ins "Little Tubu Camp". Unser Guide July holte uns ab und brachte uns erst einmal ins Camp.

Das Little Tubu Camp liegt sehr schön unter Bäumen und die Zimmer sind riesig und sehr komfortabel. Einziges Manko: Unter dem Zelt befindet sich der Warmwasserboiler, der immer anspringt, wenn das Wasser auf eine gewisse Temperatur abkühlt, auch nachts. Durch dieses nicht zur Natur gehörende Geräusch wurden wir 2 x pro Nacht geweckt.

Wir haben dies auch dem Camp-Manager Hank mitgeteilt und vorgeschlagen, eine Zeitschaltuhr einzubauen, damit in der Nacht Ruhe ist und die Gäste ohne Störung schlafen können. Ansonsten hat es uns dort sehr gut gefallen. Leider war die Tierausbeute aufgrund der Trockenzeit nicht so hoch.

Fazit: Schönes Camp, wahrscheinlich lohnt sich ein Besuch während der wasserreichen Zeit mehr. 

Danach ging es mit dem Buschflieger weiter zu unserer letzten Station - dem "Kana Kara Camp". Um 11:30 Uhr landeten wir am Airstrip und wurden von unserem Guide Junior in Empfang genommen.

Doch was war das - wir wurden mit einem offenen Pickup, auf dem zwei Sitze montiert waren, abgeholt. Unsere Fahrt zum Camp dauerte 50 Minuten. Wir wurden dank der Mittagshitze in der Sonne "gebraten".  Die Sitze waren auch nicht sehr komfortabel, da man mit den Füßen keinen Bodenkontakt hatte und sie nur kurzzeitig auf dem Fahrzeugrand abstellen konnte. Völlig überhitzt erreichten wir schließlich das Camp. Unseren Unmut über die Art der Abholung haben wir auch gleich der stellvertretenden Camp-Managerin Tayla mitgeteilt. Sie hat sich bei uns entschuldigt und uns mitgeteilt, dass das Auto mit Dach noch mit anderen Gästen auf einer Tour war.

Das Camp an sich war in Ordnung und wir haben uns wohlgefühlt. Die Lage ist sehr schön und die kurze Mokoro-Tour vom Autoabstellplatz zum Camp etwas Außergewöhnliches. Während unserer Gamedrives hatten wir noch zwei "Adventures", als bei unserem Auto der Starter versagte und nicht mehr ansprang. Das erste Mal passierte es auf der Rückfahrt zum Camp am Vormittag. Nach ca. 20 Minuten konnten die Guides das Auto wieder starten. Uff, wir waren nämlich außerhalb des Handy- und Funkempfangs. Das zweite Mal blieb das Auto bei der Rückkehr von einem Abendgamedrive stehen. Diesmal waren wir aber in "Handy-Reichweite", so dass der Guide nach Hilfe rufen konnte. Doch das Glück war uns noch einmal hold und nach ca. 20 Minuten in völliger Dunkelheit sprang das Auto wieder an, und wir konnten zum Camp zurückfahren.

Fazit: Wir waren bis auf die erste Nacht alleine im Camp. Ich weiß nicht, wie das Camp die Transporte und Gamedrives bei voller Besetzung handeln will, wenn nur ein Auto (Sitzplätze für sechs Personen) ein Dach hat und dieses auch nicht 100 %ig in Ordnung ist. Unser Aufenthalt war okay - müssen wir aber nicht noch einmal haben.

Mit einem schönen und ruhigen Flug flogen wir dann nach Maun. Dort angekommen wollten wir bei Air Botswana einchecken. Die Mitarbeiterin fragte uns, ob wir in Johannesburg einen Anschlussflug hätten, was wir bejahten.

Sie informierte uns, dass der Flieger erst nach Kasane und dann nach Johannesburg fliegen würde, wo er um ca. 18:00 Uhr dann ankommen würde.

Diese Ankunftszeit wäre für unseren LH-Flug um 19:40 Uhr definitiv zu spät, da wir ja nicht Durchecken konnten. Also wurden wir auf einen SAA-Flug um 14:00 Uhr umgebucht. Nachdem alle gebuchten Passagiere eingecheckt waren, bekamen wir Gott sei Dank noch zwei Plätze und bestiegen dann um 13:50 Uhr glücklich das Flugzeug, Puh, gerade noch einmal geschafft. Somit hatten wir in Johannesburg genügend Zeit für den Umstieg und landeten dann am nächsten Morgen pünktlich wieder in Frankfurt.

Gesamtfazit: 
- Bei zukünftigen Reisen werden wir in einem Land bleiben - spart auch Reisepass-Seiten  :-))
- Bis auf die kleinen "Holpersteinchen" hatten wir eine sehr schöne Reise mit vielen Erlebnissen. Rund 1.800 Fotos uns 7 1/2 Stunden Film sprechen für sich ...

 

Heike und Thilo S.