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Wildtierzählung im Selous (Tansania)

Wildtierzählung im Selous (Tansania)

Das riesige Selous Wildschutzgebiet wurde schon 1922 gegründet und ist mit über 52.000 km² das größte Afrikas. Es gliedert sich in das umgebende Selous-Niassa-Ökosystem ein, mit Ausläufern bis nach Mosambik.

Elefanten, Löwen, Wasserböcke, Zebras und Giraffen, sowie verschiedene Antilopenarten, darunter die seltenen Pferdeantilopen, kommen häufig im Schutzgebiet vor. Selbst die gefährdeten Wildhunde sind hier häufiger anzutreffen, als in jedem anderen afrikanischen Land.

Leider ist Wilderei im Selous Schutzgebiet kein seltenes Phänomen. In den letzten Jahren ist die Zahl der Elefanten so stark gesunken, dass für den Park sogar die Einstufung als “gefährdetes Weltnaturerbe” angekündigt wurde. In den letzten Wochen hat eine neue Wildtierzählung im Selous-Mikumi-Ökosystem in Tansania begonnen. Die Zählung wird von dem tansanischen Wildtierforschungsinstitut (TAWARI) mit der Hilfe der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft durchgeführt. Das Ziel des Projekts ist einerseits die Erfassung großer Säugetiere, andererseits die Ermittlung der Wilderei-Aktivitäten in der Umgebung des Selous Wildschutzgebietes. Nach der Auswertung der neuen Daten möchte die Naturschutzorganisation TAWARI mit Hilfe der UNESCO und der tansanischen Behörden ein besseres Schutzprogramm für die “Bewohner” des Gebietes ausarbeiten. 

Quelle: fzs.org
 

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