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Spannende Meldungen aus Kenia

Spannende Meldungen aus Kenia

Letzten Monat erreichten uns spannende Meldungen aus Kenia, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten.

Letzten Monat erreichten uns spannende Meldungen aus Kenia, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten.

Wussten Sie, dass es den „Black Panther“ tatsächlich gibt? Ein seltener schwarzer Leopard ist auf dem Laikipia Plateau im Norden Kenias von Wissenschaftlern des San Diego Zoos gefilmt und fotografiert worden – und zwar das erste Mal seit über 100 Jahren. Eine richtige Sensation!

Im privaten Loisaba Wildreservat, das ebenfalls auf dem Laikipia Plateau liegt, konnte zudem eine verletzte Löwin vom Lion Landscape’s Team erfolgreich behandelt und gechipped werden.

Möchten auch Sie sich auf die Spuren des schwarzen Leoparden und der Löwin begeben? Sehen und erfahren, in welcher Region er zuhause ist? Gerne stellen wir Ihnen eine spannende Reise auf das Laikipia Hochplateau zusammen, wo Sie zum Beispiel im schönen Loisaba Tented Camp übernachten können. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Übernachtung in den beiden Starbed-Unterkünften des Camps, die eine unvergessliche Nacht unter dem weiten und funkelnden Sternenhimmel Kenias versprechen. 

Wissenschaftler des Institute for Conservation Research am San Diego Zoo haben eine sensationelle Entdeckung gemacht. In einer Ende Januar diesen Jahres veröffentlichten Studie schreiben sie, dass es ihnen geglückt ist, Fotos und Filmaufnahmen eines äußerst seltenen schwarzen Leoparden zu machen. Dafür stellten sie acht Kameras in einem Gebiet auf dem Laikipia Plateau auf und konnten so im Laufe der Zeit das Leopardenweibchen fünf Mal filmen und so seine Existenz nachweisen. Laut den Wissenschaftlern sind es die ersten Aufnahmen seit fast 100 Jahren, die die Existenz eines schwarzen Leoparden in Afrika bestätigen – und die ersten in Kenia. Bisher gab es wohl nur ein Foto aus Äthiopien aus dem Jahre 1909, das einen schwarzen Leoparden zeigt.

Doch woher stammt der Begriff „Black Panther“ – „schwarzer Panther“? Grundsätzlich wird er für jegliche schwarze Großkatzen verwendet, wie etwa Leoparden oder Jaguare. Die Tiere sind aber ganz normale Leoparden, nur mit der Besonderheit, dass sie eine Genmutation haben. Diese führt dazu, dass bei ihnen deutlich mehr schwarze Pigmente produziert werden und ihr Fell so den charakteristischen schwarzen Schimmer hat. Die Wissenschaftler fanden mit Hilfe einer Infrarotbeleuchtung aber heraus, dass die typischen Flecken, die den herkömmlichen Leopard ausmachen, auch bei der gesichteten „schwarzen Vertreterin“ vorhanden sind. Man kann sie nur nicht richtig sehen. Die Leopardin hatte auf den jüngsten Aufnahmen auch zwei Jungen mit dabei, die allerdings kein schwarzes Fell haben.