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Niedriger Wasserstand im Okavango Delta in Botswana

Niedriger Wasserstand im Okavango Delta in Botswana

Afrika ist bekannt für seine wilden, offenen Ökosysteme, deren Schönheit von natürlichen, jährlichen Kreisläufen und Jahreszeiten abhängig ist. Dies trifft besonders auf das dynamische Okavango Delta in Botswana zu. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie auf aktuelle Gegebenheiten im Okavango Delta hinweisen, sodass sich Gäste, die dieses Jahr das Okavango Delta bereisen möchten, entsprechend einstellen können.

Das Flutwasser im Okavango Delta beginnt normalerweise jedes Jahr in den Monaten März/ April. Dieses Jahr allerdings herrschte zum einen geringer Niederschlag im angolanischen Hochland (hierbei handelt es sich um das Wassereinzugsgebiet des Okavango Deltas), zum anderen aber auch unterdurchschnittlicher Niederschlag im Okavango Delta selbst. Dies hat wiederum eine unterdurchschnittliche Überflutung in der beliebten Urlaubsdestination in Botswana und somit einen deutlich niedrigeren Wasserstand als in den letzten Jahren zu Folge.

Der niedere Wasserstand sorgt nun dafür, dass in einigen Regionen des Deltas keine Wasseraktivitäten, wie Bootsafaris oder Mokorofahrten angeboten werden können. Stattdessen haben Sie aber die Möglichkeit, ein vollkommen anderes beeindruckendes Delta-Erlebnis zu erfahren. Landstriche und Inseln, die zuvor nur per Boot oder Mokoro zugänglich waren, können nun auch mit dem Fahrzeug erreicht werden. Zudem haben nun Wildtiere auch Zugang zu Gebieten, die normalerweise unter Wasser stünden. So wurde das erste Mal seit 2012 beispielsweise eine riesige Zebraherde bei den Jao Flats im Okavango Delta gesichtet.

Selbstverständlich sind die Wasserstände in den verschiedenen Gebieten des Okavango Deltas unterschiedlich und in einigen Regionen können Wasseraktivitäten weiterhin angeboten werden. Für genauere Informationen zu den einzelnen Regionen und Camps können Sie sich gerne an einen unserer Botswana-Spezialisten wenden. Wir beraten Sie gerne.