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Abendsonne Afrika wird Pate von zwei Elefanten und einem Nashorn

Abendsonne Afrika wird Pate von zwei Elefanten und einem Nashorn

Nachdem unser Kollege Leonhard Franz in der letzten Ausgabe von unserer Zeitung „Afrika News 2017“ von seiner Erfahrung bei dem David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) berichtete, hat Abendsonne Afrika nun die Patenschaft für zwei kleine Elefanten und ein Nashorn übernommen. 

Genaueres über den David Sheldrick Wildlife Trust finden Sie hier.

Unsere „Patenkinder“ sind  Maxwell, das Nashornbaby, und Rombo und Jotto, zwei Elefantenbabys.

Maxwell wurde als blinder Jährling nur 3 km von dem Hauptquartier des Sheldrick Wildlife Trust gefunden (den genauen Ort sehen Sie hier). Er irrte ziellos umher - von seiner Mutter keine Spur. Die Ranger beobachteten das kleine Nashorn aus sicherer Entfernung bis spät in die Dämmerung, aber seine Mutter kam nicht zurück. 

Rombo wurde von Ortsansässigen gesehen und gemeldet (den genauen Ort sehen Sie hier). Seine Mutter wurde wohl von Wilderern mit Giftpfeilen getötet. 

Der kleine Jotto ist in ein Wasserloch gefallen, aus dem er nicht mehr alleine rauskam. Er wurde von Hirten gefunden, die ihre Kühe zum Wasserloch brachten (den genauen Ort sehen Sie hier). Die Ranger wurden benachrichtigt und halfen dem Elefantenbaby heraus. Seine Mutter wurde später gefunden, aber leider missglückte der Versuch ihn wieder in seine Herde zu integrieren.

Zum Glück waren die Wildhüter des DSWT zur Stelle. Die Kleinen werden in Sicherheit aufgezogen und auf die Wildnis vorbereitet. Ohne den DSWT wäre die Verwaisung der sichere Tod für die noch viel zu unselbstständigen Jungtiere.

In Gedenken an die Gründerin Daphne Sheldrick

Leider erreichte uns kurz nach der Aufnahme der Patenschaft die traurige Nachricht über Daphne Sheldricks Tod. Sie starb am 12. April 2018 nach einem langen Kampf gegen den Brustkrebs. Daphne Sheldrick widmete über 60 Jahre ihres Lebens dem Schutz der afrikanischen Wildtiere. Sie war die erste, der es gelang neugeborene, milchabhängige  Elefanten und Nashörner von Hand aufzuziehen. Unschätzbare Erfahrungswerte und Wissen sammelte sie an bei der Aufzucht von mehr als 230 verwaisten Elefanten in Kenia und unzähligen anderen Elefanten fast überall in Afrika und bis nach Indien. Daphne hinterlässt eine wichtige Aufgabe – den Schutz der kenianischen Wildtiere, allen voran die Aufzucht verwaister Jungtiere. Im Moment sind 83 verwaiste Elefanten abhängig vom DSWT. Wie in einer Elefantenherde wird nun Daphnes Tochter in ihre Fußstapfen treten. Angela Sheldrick führte den DSWT sogar schon 17 Jahre lang, unterstützt von ihrem Ehemann und ihren Söhnen. Sie werden Daphnes Erbe fortführen.

Wir müssen schützen, was wir lieben!

Als „Pflegeeltern“ bekommen wir jeden Monat Einblicke in das Tagebuch des Betreuers mit aktuellen Bildern unserer Schützlinge. Durch eine Patenschaft ändert man nicht nur den Kurs einzelner Schicksale, sondern hilft dabei den Fortbestand bedrohter Tierarten zu sichern. Wenn auch Sie Pate werden möchten, besuchen Sie www.sheldrickwildlifetrust.org

Oder besuchen Sie die Seite des deutschen Vereins "Rettet die Elefanten Afrikas", den es seit 1989 gibt. Er finanziert durch Spendengelder Elefanten-Schutzprojekte und Anti-Wilderer-Aktionen in Afrika. 

Unsere Kundin, die sich auch für den DSWT einsetzt, berichtet: „Ein Besuch bei den Elefantenwaisen ist wirklich etwas ganz Besonderes und ein beeindruckendes Erlebnis. Es ist einfach toll zu sehen, was mit den Spendengeldern passiert und vor Ort geleistet wird.“

Mit der Aktion "Mein Patenkind heißt Jumbo" unterstützt REA e. V. seit vielen Jahren das Elefanten-Waisen-Projekt von Daphne Sheldrick in Kenia. 

Mit einem Jahresbeitrag von 25,00 € kann man dieses tolle Projekt unterstützen und eine persönliche Patenschaft für eine Elefanten-Waise übernehmen. Man bekommt eine Patenschaftsurkunde, ein Hochglanzfoto des Waisenelefanten sowie Informationen rund um die grauen Riesen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.reaev.de.

Abendsonne Afrika vor Ort:

Unser Kenia-Experte Leonhard Franz hat den David Sheldrick Wildlife Trust besucht. Lesen Sie seinen Reisebericht Unterwegs in Nairobi – Insidertipps von L. Franz