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Sambia - Ein Traum von Afrika

Sambia - Ein Traum von Afrika

Die spannendsten Regionen Sambias

Tag 1.

Hallo liebe Afrikafreunde,

willkommen in Afrika!

Lufthansa hat uns gut und pünktlich nach Johannesburg gebracht. Unsere 1. Station, wie so oft, ist bei unseren Freunden im African Rock Hotel. Hier können wir ankommen und uns auf unsere spannende Reise nach Sambia vorbereiten. Eine kleine Spa-Anwendung und ein gutes Essen lassen die Anstrengungen des Fluges schnell vergessen.

Wie soll es zu dieser Zeit in und um Johannesburg anders sein: die Jacarandas begrüßen uns mit voller Blütenpracht und tollen 20 Grad!

Tag 2.

Per Bush Flieger geht es am nächsten Tag von Lusaka in den Lower Zambezi Nationalpark. Der Lower Zambezi Fluss breitet sich vor uns aus und bietet eine einmalige Kulisse. Paviane begrüßen uns bereits bei der Landung am Air Strip. Die Fahrt zum Old Mondoro Bushcamp ist jetzt schon ein kleines Highlight. Elefanten, Büffel und einige Antilopenarten begleiten uns ständig auf dem Weg ins Camp. Es riecht auch wieder nach Busch - Welcome to the African Bush!

Bereits bei der Ankunft im Old Mondoro Bushcamp habe ich es gemerkt, dass es sich hier um einen besonderen Platz handelt. Das Camp ist klein und einfach, aber die Lage direkt am Fluss und an einem „Backwash“ (Wasserrücklauf vom Zambezi) ist einmalig und es halten sich immerzu Wildtiere hier am Flusslauf auf. 

Das Außenbad der Chalets ist sehr gut gelungen und gibt einem das Gefühl, mittendrin in der Natur zu sein. Zu einer Begegnung der dritten Art könnte es da schon mal kommen! Büffel hielten sich direkt vor unserem Chalet auf. Der Tag mag am Lagerfeuer entspannt zu Ende gehen, doch die Nacht bot uns viele afrikanische Flussgeräusche.

Tag 3.

Hoooohhhhh, nach ein paar schönen Luftaufnahmen vom Old Mondoro Camp und ein paar Snapshots von Büffeln und Warzenschweinen, ging es per Boot eine Stunde Fluss aufwärts in Richtung Chiawa Camp.

Mein Reden; eine Flussfahrt auf dem Zambezi ist immer eine Reise wert! Tolle Landschaft, viele Tiere und die beste Air Condition, die man sich zu dieser Jahreszeit vorstellen kann! "Willkommen im Chiawa Camp", sagen uns die kleinen Elefanten auf dem Bett!

Nun, unser Tag 3 bleibt voller Überraschungen! Nicht nur die Lodge begeistert uns total, auch der abschließende Game Drive hatte es in sich. Fünf Katzen boten sich zur Besichtigung an. Zweimal Leopard, davon einer zur Jagd auf Impalas (zum Glück hat es nicht geklappt, mag ich persönlich nicht), jeweils zweimal 2 große und 2 kleine Ginsterkatzen und einmal eine Löwenfamilie, die die beste Show abgeliefert hat. Löwenjungen waren schon immer der Hit. Unser kleiner Freund hat den höchsten Berg der Region erklommen und sich auch dementsprechend dazu benommen. Zu Fressen hatten sie reichlich, da noch ein Wasserbock-Kadaver in der Nähe lag. Was für ein grandioser Park! Welcome to Lower Zambezi National Park!

Tag 4.

Nun sagt man sich nach Tag 3 kann es kaum besser werden. Entspannt unternahm ich ein paar Luftaufnahmen von der Lodge und vom Park. Die Drohne nutzen wir nicht direkt zum Filmen von Tieren. Herden kann man gelegentlich aufnehmen wenn sie sich nicht gestört fühlen, doch alle weiteren Tiere stehen unter „Drohnenschutz“; nicht aber bei Einzelaufnahmen oder Katzen. 

Da es erst vor kurzem geregnet hat und wir kurz vor der Regenzeit sind, erblüht der Park in seiner gesamten Schönheit. Bäume und Sträucher sind voller Blätter und die ersten Impalas haben ihre Jungen zur Welt gebracht. Der heutige Höhepunkt war ein Mittagessen auf dem Zambezi mit abwechslungsreicher Kulisse, spannenden Beobachtungen und tollem Ambiente. Ich glaube sagen zu können, dass dies eines der besten Lunches in meinem Leben war.

Tag 5.

So schnell wie der Regen kommt ist er auch schon wieder weg! Regen ist gut zum Abhängen, Buch lesen, Bilder sortieren und Video Clips aussortieren (eine Arbeit, die ich besonders gerne mache).

Eine kleine Kanufahrt geht immer, um die letzten Stunden des Tages zu genießen. Die Luft ist klar aber angenehm warm. Ein ruhiges Entlangeilten an den Überschwemmungsebenen des Zambezis: Flusspferde, die sich gegenseitig ärgern, Krokodile, die in der letzten Sekunde in den Fluss gleiten, oder einfach den Eisvögeln beim Fischen zusehen, machen dies immer wieder zu einem einmaligen Erlebnis...Ok, das kühle Bier in der Hand darf man dabei nicht vergessen!

Noch eine kleine Überraschung zum Abschluss des Tages... Obwohl mein Geburtstag erst morgen ist, gibt es am Abend vom Personal des Chongwe River Camps eine kleine Geburtstagstorte... Gott rette meine Figur…

Tag 6.

Nun heute sind wir im Paradise angekommen. Chongwe River Camp hat uns in einer sehr schönen Suite untergebracht, in der sich das Regenwetter gut aushalten lässt! Wir sind ja auch zur Entspannung hier und ein Tag ohne große Safarihighlights tut der Seele auch gut. Videoschneiden, Lesen und ein paar E-Mails stehen auf dem Programm. Trotz Regen sind die Temperaturen sehr angenehm mit 25 Grad...

Tag 7.

Das Wetter klart auf und es ist Drohnenzeit, ein paar Aufnahmen von der Lodge und dann auf in die anliegenden Berge mit einem fantastischen Blick über das Sambesi Tal. Auch die Steinformationen der Sambesi Fälle sind beeindruckend. Elefanten und sonstige Antilopen erwähne ich von nun an nicht mehr, da sie selbstverständlich sind. Highlight des Tages ist eine Kanufahrt mit Krokodilen und Hippos…..

Tag 8.

Heute heißt es Abschied nehmen von diesem Stück Paradies. Der Wettergott zeigt sich von seiner besten Seite und so auch der Lower Zambezi Nationalpark. Kleine ausgewaschene Canyons, Elefanten, Hippos, usw. sagen "auf Wiedersehen". Waren echt coole Tage an diesem Fleckchen Erde. 

Die besten Erlebnisse und Situationen gibt es auf meinem Video „Lower Zambezi Nationalpark„ zu sehen. Am späten Nachmittag brechen wir auf zu einem kurzen Flug nach Lusaka um morgen dann in Richtung Kasanka aufzubrechen – der größten Säugetiermigration der Welt!

Tag 9.

Schon seit Jahren wollte ich zu der größten Säugetier Migration, die die Erde zu bieten hat und das Abenteuer beginnt...

Der Kasanka Nationalpark ist mit 450 km² der kleinste Nationalpark in Sambia und liegt südwestlich des Bangweulusees, in den Bangweulusümpfen, westlich vor dem Muchinga-Gebirge. Er umfasst Flüsse, Seen, Lagunen, Grasland, Sumpfland und Miombowald. Wie die Bangweulusümpfe bietet der Nationalpark eine große Vielzahl von Vogelarten, darunter sehr seltene wie der Fischuhu und die Afrikanische Zwergglanzente und reichlich Antilopen, darunter die seltene Sitatungaantilope.

Das Abenteuer beginnt bereits am Flughafen, wo wir die kleine 206 Cessna für vier große Erwachsene mit Gepäck sehen. Old but gold! Zwar in gutem Zustand, doch etwas eng. Für Abhilfe haben wir auf dem Rückweg gesorgt, wo wir für einen kleinen Aufpreis eine größere Maschine erhalten haben… der Hinflug war echt abenteuerlich… Für zukünftige Gäste haben wir aber nun auch einen Roadtransfer aufgetan…deshalb reisen wir ja dorthin, um unseren Gästen die Reise später so angenehm wie möglich zu machen!

Die nächsten Tage haben wir in der rustikalen Wasa Lodge verbracht. Die Lodge liegt im östlichen Teil des Parks, nur 15 Fahrminuten vom bekannten Fibwe Wildbeobachtungsversteck entfernt. Die Wasa Lodge ist die perfekte Unterkunft, um die größte Säugetiermigration zu besuchen.

Tag 10.

Das Highlight des Parks ist die Migration der fast 8 Millionen Flughunde, die von Oktober bis Dezember hier verweilen. Um 3:30 Uhr ist der Weckruf und um 04:00 Uhr geht es auch schon los.

Um den Wald der Flughunde gibt es mehrere Aussichtsplattformen, die ein einmaliges Erlebnis versprechen. Kurz vor Sonnenaufgang kommen die Flughunde von ihrer nächtlichen Futtersuche zurück. Über 100 km können diese Tiere in einer Nacht zurücklegen.

Das Schauspiel geht ca. 1 Stunde bis alle ihren Tagesschlafplatz gefunden haben. Erst machen sie Zwischenstation in höher gelegenem Geäst, bevor sie in tiefere Niederungen absteigen. Ein kleiner Fluss zieht sich durch den Wald und sorgt somit für das ideale Klima am Tag.

Am späten Nachmittag, kurz vor Sonnenuntergang, vollzieht sich das gleiche Schauspiel nochmal, nur in umgekehrter Reihenfolge. Die Flughunde starten dann in die unterschiedlichsten Richtungen zur erneuten Futtersuche. Atemberaubend und einzigartig.

Unterstützen Sie den Kasanka Trust www.kasankanationalpark.com mit einem Besuch oder finanziell, damit dieses einmalige Schauspiel uns noch lange erhalten bleibt!

Tag 11.

Nach 3 Nächten im Park und einigen Flughundabenteuern fliegen wir über Lusaka nach Livingstone zu der in diesem Frühjahr eröffneten Thorntree River Lodge. Einfach nur genial in Lage, Ausstattung und Service. Nach den 3 Tagen 3:30 Uhr Aufstehen ist erst einmal Ausschlafen angesagt und leichte Abenteuer am nächsten Tag.

Tag 12.

Bootsfahrt auf dem Upper Zambezi und Walk with the Rhinos ist angesagt! Na ja, Walk with the Rhinos ist eher etwas übertrieben! Ein Spaziergang von 300 Metern und 10 Minuten bei diesen doch so beachtlichen Geschöpfen. Ein paar Fotos und zurück an die E-Mails und Videos, die noch auf mich warten!

Tag 13.

Nach so viel Ruhe ist nun wieder eine Portion Adrenalin angesagt! Devil‘s Pool am Rande des Abgrundes.

Der Besuch von Livingstone Island und einem Besuch des angrenzenden Devil’s Pool ist nur bei geringeren Wasserstand von August bis ca. Januar möglich. Per Boot geht es nach Livingstone Island und dann zu Fuß in Richtung des Pools. Die letzten 30 Meter müssen geschwommen werden bevor man sich dann genüsslich in die Strömung am Rand der Viktoriafälle setzen kann.

110 Meter schaut man in die Tiefe und mit einem leichten Wasserdruck im Rücken. So mancher aus der Gruppe zog es dann doch vor sich das ganze nur anzusehen.

Tag 14. - 18.

Nach einer Zwischennacht in Lusaka geht es zum nächsten großen Abenteuer, der zweitgrößten Streifengnu Migration in Afrika, nach Liuwa Plains.

Die Weiten Ebenen liegen im westlichen Teil Sambias an der Grenze zu Angola. Hier migrieren Jährlich über 40.000 Streifengnus von Oktober bis einschließlich Mai/Juni. Der von African Parks in 2006 übernommene Park wurde langsam wieder aufgebaut und ist unter Vogelliebhaber ein Geheimtipp.

Hunderte von Kraniche überwintern hier… Toller Sound wenn man so an einem Wasserloch steht. An einem Abend haben wir über 130 Kraniche gezählt... Beeindruckend.

Liuwa Plains ist auch bekannt für seine hohe Anzahl von Hyänen. Mit mehr als 180 registrieren Tieren dominieren diese den Park. Ein Rudel Löwen übernimmt aber auch nach und nach Besitz von der Region und stellt mittelfristig wieder das Gleichgewicht zwischen den Predetatoren her.

Entdecken Sie Sambia!

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