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Uganda: Insidertipps und Reiseinformationen

Uganda: Insidertipps und Reiseinformationen

Gorillas, Safaris und Sehenswürdigkeiten

Uganda - „Die Perle Afrikas“ verheißt einzigartige Naturschönheiten und seltene Tierarten. Aufgrund der klimatischen Unterschiede und der facettenreichen Landschaftsformen ist die Tierwelt in Uganda besonders vielseitig. Neben Schimpansen, seltenen Schuhschnabelstörchen und baumkletternden Löwen, können Urlauber hier auch auf die seltenen, jedoch sanften Riesen treffen: die Berggorillas. 

Auch die faszinierenden Landschaften, die schon Winston Churchill in den Bann gezogen hat, werden Sie beeindrucken.

Wir, das Uganda Tourism Board, haben unsere hilfreichsten Insider-Tipps und Reiseinformationen für eine unvergessliche Uganda Reise zusammengestellt. Gorillas, Safaris, Sehenswüdigkeiten in Uganda und vieles mehr...

  • Hautnah: Die Begegnung mit wildlebenden Gorillas und Schimpansen ist für die meisten Besucher der Höhepunkt ihrer Uganda-Reise. Wem ein klassisches Tracking zu den anmutigen Tieren nicht ausreicht, kann darüber hinaus an weiteren Schutzprojekten teilnehmen, beispielsweise bei den Gorillas im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark oder bei den Schimpansen im Kibale Nationalpark. Hier können Uganda-Reisende bei der Habituierung einer neuen Familie beiwohnen und bis zu vier Stunden in der Nähe der Tiere verbringen.
  • Win-Win: Für nur 15 USD können Urlauber für das Gorilla- oder Schimpansen-Tracking einen Träger engagieren. Dieser hilft einem nicht nur mit dem Tragen des Gepäcks, sondern assistiert auch bei unwegsamen Stellen. Das Geld kommt den an die Nationalparks in Uganda angrenzenden Gemeinden zu Gute. Zeitgleich werden deren Bewohner durch das Einkommen ermutigt, den Erhalt des Nationalparks und den damit verbundenen Schutz der Tiere zu unterstützen.
  • Vogelperspektive: Mit 1.067 verschiedenen Vogelarten ist Uganda eines der besten Reiseziele für Vogelbeobachtung in ganz Afrika. Zu den wohl exotischsten Arten gehören unter anderem der Schuhschnabel, der Rwenzori- und der Riesen-Turako, die afrikanische Binsenralle, der Breitrachen und viele, viele mehr – nicht nur für Ornithologen ein Paradies. Man sollte sich Zeit nehmen, um in die bunte Vogelwelt Ugandas einzutauchen, beispielsweise bei einer Bootsfahrt zum Schuhschnabel in den Mabamba Sumpf bei Entebbe. 
  • Auf Augenhöhe: Uganda besitzt eine große kulturelle Vielfalt. 65 indigene Gemeinschaften und Stämme mit einzigartigem Kulturerbe, Lebensstilen und ganz eigener Geschichte prägen das Land. Bei einer Community Tour, welche in fast allen Teilen des Landes angeboten wird, lernt man die Menschen und ihr Leben kennen. Die authentischen Touren werden von lokalen Reiseführern durchgeführt und bieten einen Einblick in den Alltag sowie die Bräuche und Traditionen. Das Geld kommt direkt der Gemeinde zu Gute. 
  • Hoch hinaus: Das über 5.100 Meter hohe Rwenzori-Gebirge, auch Mondberge genannt, ist mit seinen schneebedeckten Gipfeln eines der beeindruckendsten Wanderziele Ostafrikas. Während einer ein- oder mehrtägigen Wanderung kann man die geheimnisvoll wirkende Landschaft dieses wenig bekannte Wandergebietes erkunden. 
  • Auf den Blickwinkel kommt es an: Jede Safari ist etwas Besonderes. Zumeist werden die wilden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung aus dem sicheren Umfeld eines Fahrzeugs beobachtet. Im Lake Mburo Nationalpark kann man das Fahrzeug verlassen und zusammen mit einem Ranger zu Fuß auf Spurensuche gehen. Mit etwas Glück steht man schon nach wenigen Metern einer Herde Zebras gegenüber und begegnet Impalas und Elenantilopen. Alternativ bieten sich eine Tour mit dem Mountainbike oder eine Reitsafari an.
  • Heiß gebrüht: Kaffee und Tee sind wichtige Exportprodukte für Uganda. Über das ganze Land verteilt befinden sich viele Plantagen. Bei einem Besuch einer dieser Betriebe erfährt man auf einer Führung mehr über den Kaffee- und Teeanbau und die positiven wirtschaftlichen Effekte für die lokale Bevölkerung. Ein Päckchen des leckeren, einheimischen Gutes findet als Mitbringsel für Zuhause sicher noch Platz im Gepäck.
  • Betörend: Während eines Aufenthaltes im Murchison Falls Nationalpark unternehmen viele Besucher eine Bootsfahrt auf dem Nil zu den bekannten Wasserfällen. Mit dem Boot sind die Murchison Falls nur aus der Entfernung zu beobachten und die volle Kraft des Naturschauspiels lässt sich lediglich erahnen. Am besten erlebt man die Wasserfälle daher zu Fuß. Die etwa einstündige Wanderung führt entlang schöner Ausblicke bis zur Fallkante unmittelbar an die Wasserfälle heran. Hier stürzt der Nil durch eine sieben Meter breite Schlucht 47 m in die Tiefe und entfacht eine tosende Gewalt. 
  • Safari der anderen Art: Die ugandische Hauptstadt Kampala erscheint, besonders durch das hohe Verkehrsaufkommen, auf den ersten Blick recht chaotisch. Dabei bietet sie den perfekten Einblick in das tägliche Treiben einer ostafrikanischen Großstadt. Um den typischen Trubel hautnah zu erleben, können Besucher auf Motorradtaxi-Safari in Uganda (auch Boda Boda genannt) gehen. Dieses „Mitten im Geschehen“-Erlebnis ist auch in anderen Städten wie beispielsweise Jinja möglich.
  • Gut aufgetischt: Auch Kulinarik sollte auf einer Reise in Uganda nicht zu kurz kommen. Probieren sollte man in jedem Fall Ugandas Fastfood-Gericht Nummer eins – Rolex. Oder man testet den Geschmack von Bananenbier. Auch die Nationalspeise Matooke, ein lokaler Bananenbrei, gehört mindestens einmal auf den Teller.

Und damit auch das Gepäck bestens für die Reise nach Uganda gerüstet ist, haben wir noch ein paar Zusatztipps (siehe auch Reiseinformationen):

  • Schmutzschutz für das Gepäck; denn die Straßen sind zumeist unbefestigt und der für Afrika typische rote Staub somit ein allseits gegenwärtiger Begleiter
  • Trinkflaschenhalter, entweder als Umhängetasche oder als Anhang am Rucksack; denn es ist unbezahlbar, wenn man während der Wanderungen mit einem Griff an sein Wasser kommt
  • feste Handschuhe (z.B. Gartenhandschuhe) für das Gorilla-Tracking, da man sich je nach Beschaffenheit des Weges im Gestrüpp festhalten muss

Entdecken Sie Uganda und Ruanda!

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