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Top 10 Höhepunkte im Oman

Top 10 Höhepunkte im Oman

Das Sultanat Oman hat viel mehr zu bieten als nur Sand! Das Land ist ein Geheimtipp für all diejenigen, die authentische und traditionsreiche Länder lieben. Neugierig?

Lernen Sie nachfolgend unsere handverlesenen Top 10 Höhepunkte des Oman kennen. Mit diesen Tipps wird Ihre Oman-Reise zum Traumurlaub!

 

1. Die Wadis

Eines der größten Naturwunder des Omans stellen die Wadis (Täler) dar, welche fast überall im Land vorkommen. Diese meist ausgetrockneten Flussläufe sind mit steinigen, holprigen Straßen durchzogen. An den Hängen findet man immer wieder kleine Dörfer, geschützt vor den Wassermassen der Regenzeit. Hier warten grüne Palmengärten, tiefe Canyons und natürliche strahlend blaue Süßwasserbecken auf Sie. Unterhalb der Dörfer wachsen Palmenhaine, von denen Datteln gewonnen werden. Der enorme Unterschied zwischen den steilen Hängen und den grünen Talsohlen ist besonders beeindruckend und bietet wunderschöne Fotomotive.

Ein Geheimtipp ist das Wadi Ash Shuwaymiyah, das wohl spektakulärste Wadi mit seinen farbig-leuchtenden Felsformationen und üppiger Vegetation. Die Wadi Bani Khalid dürfte hingegen die bekannteste Oase in erreichbarer Entfernung von Muskat sein. Sie trocknet nie aus, da das ganze Jahr über Wasser von den umliegenden Bergen zufließt. Sie liegt landschaftlich schön in einer sich öffnenden Schlucht und bietet neben sauberem Wasser mit der Möglichkeit schwimmen zu gehen auch ein einfaches Restaurant.

2. Jebel Akhdar

Der so genannte „Grüne Berg“ ist Teil des westlichen Hadschar-Gebirges und mit etwa 3.000 m über dem Meeresspiegel einer der höchsten Punkte des Oman. Gleichzeitig ist er die perfekte Anlaufstelle für Wanderer und Bergfreunde. Hier gibt es verlassene Dörfer, tiefe Schluchten und exzellente Hotels. Im Gebiet Wadi Ain Kotom existieren mehr als zehn große Quellen. Das gesamte Gebiet ist mit einem Netzwerk von Aflaj, die das Wasser halten und liefern, immer noch  genauso wie früher. Es umfasst rund 300 Wadis und Ströme, die ins Nizwa Wadi und den benachbarten Gebieten von Izki und Al Awabi fließen. Im April, wenn Rosen in voller Blüte stehen, kann man die Kunst der Rosenwasserherstellung begutachten und sich vom betörenden Duft verzaubern lassen.

3. Khareef-Saison in Salalah

Die Stadt namens Salalah ist für die Khareef Saison bekannt. Von Juni bis September verwandelt der Monsun „Khareef“ vom Indischen Ozean mit reichlich Nebel und Wolken die unfruchtbare Wüste der Dhofar Region in ein grünes Paradies mit einem Teppich aus üppigem Grün – ein Anblick, den man nie mehr vergisst. Khareef ist der arabische Begriff für den Herbst, aber bezieht sich in diesem Fall auf die Salalah-Monsun-Saison. Viele Araber von der gesamten arabischen Halbinsel reisen dorthin. Wasserfälle und grüne Berge sind an vielen Orten zu sehen und sehen fast so aus wie kleine üppige Regenwälder. Das Naturspektakel, wenn die Pflanzen der Wüste zum Leben erwachen, zieht Reisende aus aller Welt an. Das und die malerischen, von Kokosnuss-Palmen gesäumten Strände. Außerdem ist dies die Erntezeit der leckeren Früchte wie Papayas und Bananen, die Besucher einen Hauch der Tropen erleben lassen. Spazieren Sie in Wadis mit Wasserfällen, die nur während der Khareef Saison zu bestaunen sind, oder unternehmen Sie eine Bootsfahrt in Wadi Darbat Salalah, welche in dieser Zeit mit der aufblühenden grünen Natur zum Erlebnis wird.

4. Sternschnuppen über Wahiba Sands

Ein Muss auf jeder Oman-Reise ist ein Abstecher in die Wüste. Die Rima Al Wahiba, eine 12.500 km² große, fantastische Sandwüste im Osten Omans ist perfekt für eine solche Exkursion. Im Osten reichen die Sanddünen der Scharqiyya Sands (auch genannt Wahiba Sands) bei der Ortschaft Al-Ruways bis an die Küste des Indischen Ozeans. Hier warten 150 m hohe Dünen und komfortable Beduinen-Camps auf Wüstenabenteurer. Man kann die Wüste mit einem Allradfahrzeug erkunden und in einem der Camps in der Wüste übernachten.

Besonders Mutige können die Wüste auf dem Kamelrücken durchqueren. In der Oase Al Mintarib, oder Mitrib, am Rand des spektakulären Sandmeers der Wahiba Sands liegt auch eine der ältesten Festungen des Omans: die Festung von Mintarib. Diese wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet und 1991 vollständig restauriert und ist seither für Besucher zugänglich. Legen Sie sich auf den Sand und beobachten Sie wie die Galaxien um die Wette strahlen.

5. Burgen

Ein Besuch auf einer der zahlreichen Lehm-Burgen im Oman ist wie eine spannende Reise in die Vergangenheit des Landes. Sie sind oft viele Jahrhunderte alt und einige sind für Besucher geöffnet. Wie zum Beispiel die im 18. Jahrhundert erbaute und 1990 komplett restaurierte Festung Nakhl. Sie liegt am Fuße des Jabel Sham Gebirges. In der Nähe liegt außerdem ein Wadi, welches auch besichtigt werden kann.

Ein 300 Jahre altes Wunder ist das Jabreen Fort, welches 1670 erbaut wurde und zunächst als Unterkunft und später dann als Festung mit Mauern, die zwei Meter dick sind, genutzt wurde. Seine Besonderheit ist die Decke in der Festung, die kunstvoll mit Blumen und Auszügen aus Koran-Motiven dekoriert wurde. Wie auch bei einigen anderen omanischen Festungen sind die Zimmer mit Antiquitäten, Kunsthandwerk und Waffen eingerichtet, sodass die Besucher hautnah erleben können, wie das Leben vor 300 Jahren gewesen sein muss.

6. Sultan Qaboos Moschee

Die 2001 fertiggestellte Sultan Qaboos Moschee in Al Azaiba, Muscat, ist eine der beachtenswertesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die riesige Moschee ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern eine der Hauptattraktionen in der Hauptstadt und eine der größten islamischen Gebetsstätten weltweit. Als größte Moschee im Oman beeindruckt sie mit ihrer majestätischen Architektur und dem pompös geschmückten Interieur. Das über 400.000 m² umfassende Areal mit Park ist sehr gepflegt und wird von der Gebetshalle für Männer dominiert. Hier finden bis zu 20.000 Gläubige Platz. Sowohl für die riesige Gebetshalle, für die fein gearbeiteten Marmor-Säulen, die vielfach verzierte Holzdecke als auch für den über 8 m hohen und 8 Tonnen schweren mit Swarovski-Kristallen besetzten Kronleuchter kann man nur Superlative finden.

7. Misfat Al Abriyeen

Das malerische Misfat Al Abriyeen ist der perfekte Ort, um in das traditionelle omanische Leben einzutauchen und bekannt als Sultan Qaboos Lieblings-Dorf. Wenn Sie entlang des Falaj (traditionelles Bewässerungssystem) spazieren, fühlen Sie sich wie auf einer Zeitreise. Der Ort ist berühmt für seine traditionellen Gassen und Bauten sowie die mehrstöckigen aus Ton gebauten Häuser. Sehenswert sind auch seine schönen Feldterrassen, die mit den alten Bauten die Berge umgeben. Die Berge erreichen eine Höhe von 1.000 m über dem Meeresspiegel. Die Einwohner bauen ihre Häuser oben auf den Bergen und legen ihre Felder an seinem Hang an. Ihre geschmückten Häuser, in denen immer noch Menschen leben, stehen dicht nebeneinander gereiht. Sie schmiegen sich terrassenförmig an den Berg und bieten damit ein einzigartiges Bild für die Besucher. Man sagt, dass das erste Haus in Misfat Al Abriyeen vor zweihundert Jahren erbaut wurde. 

8. Dhow-Fahrt in Musandam

Diese Exklave im Norden des Omans wird oft als das „Norwegische Arabien“ bezeichnet. Eine Fahrt im traditionellen Dhow-Segelboot entlang der wunderschönen Fjorde sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Chancen auf Delphin-Sichtungen sind dabei hervorragend. Hier können Sie auch der alten Dhow Werft in Sur einen Besuch abstatten, wo auch heute noch die typischen omanischen Holzschiffe ohne Nägel und Leim nach altem Brauch gebaut werden. Außerdem können Sie diverse andere Aktivitäten ausüben, wie z.B. Schwimmen oder Schnorcheln, Angeln oder Kayak fahren. Mit dem traditionellen Boot lassen sich auch kleine Fischerdörfer wie Khour Shem erkunden.

 

9. Märkte und Souks

Die Märkte und Souks können Sie in jeder Ecke im Oman vorfinden. Jeden Freitagmorgen verwandelt sich die frühere Hauptstadt Nizwa in einen riesigen Marktplatz. Hier wird um Schafe, Ziegen, Bullen und Kamele gefeilscht.

Wenn Sie nicht gerade Tiere kaufen möchten, besuchen Sie doch den Mutrah Souk in Muscat. Dort gibt es Kleidung, Schmuck, Weihrauch, Kunsthandwerk und vieles mehr. Der sehr lebendige und stimmungsvolle Hauptstadt-Souk in Matrah kann hingegen die größte Auswahl vorzeigen – egal ob Kunsthandwerk oder Gewürze – hier gibt es die ganze Fülle an omanischen Kostbarkeiten. Hier können Sie ebenfalls das traditionelle Essen probieren. Die Küche ist sehr vielfältig mit Einflüssen aus der chinesischen und indischen Esskultur.

10. Die Bevölkerung

Last but not least, die eigentliche Hauptattraktion des Landes sind wahrscheinlich die Menschen. Rund 2,35 Millionen Menschen leben im Oman. Dazu kommen etwa über eine halbe Million Ausländer. Rund 88 % der Bevölkerung gehören dem Islam an, der Staatsreligion im Oman ist. Die Amtssprache im Land ist Arabisch, als Handelssprache ist Englisch üblich. Die Omanis sind unglaublich freundlich, aufgeschlossen und höflich. Dies beschränkt sich nicht allein auf Gastfreundschaft, die wie in allen arabischen Regionen ein elementares Gut der Kultur ist. Die Omanis gehen zudem sehr offen und freundlich auf Gäste und Partner zu. Sie haben keine Berührungsängste mit anderen Kulturen und sind sehr hilfsbereit, ohne Erwartung einer Gegenleistung. Lernen Sie die Omanis auf Ihrer Reise kennen und schätzen!

Gerne stellen wir Ihnen eine maßgeschneiderte Reise zusammen, lassen Sie sich beraten!
 

 

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