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10 Tipps für Ihre Oman-Reise

10 Tipps für Ihre Oman-Reise

Anreise, Klima, Währung und vieles mehr

1. Reisevorbereitung

Die richtige Reisevorbereitung ist unumgänglich und oft lebensnotwendig, um das Abenteuer im Mittleren Osten richtig genießen zu können. Wir möchten Ihnen hier ein paar Tipps und Ratschläge geben, wie Sie dieses tun können. Auf ein paar Dinge sollten Sie unbedingt achten, wie z.B. die medizinische Vorsorge. Medizinisch beraten können und dürfen wir nicht! Hier konsultieren Sie am besten Ihren Hausarzt oder besser das Tropeninstitut. Die Kleidungstipps sind hauptsächlich für Safarireisende ausgelegt. 

Wichtig: Bitte machen Sie von Ihrem Pass und von Ihrem Flugticket eine Kopie und hinterlegen Sie diese bei jemandem, der diese im Notfall per Fax zu Ihnen schicken kann. Im Falle eines Verlustes sind diese Kopien unerlässlich für die Beschaffung von Ersatz!

2. Checkliste zum Packen

Sonnenschutzmittel, Hüte und bequeme Schuhe sind ganzjährig unbedingt erforderlich. Das ganze Jahr über genügt leichte Sommerkleidung; für kältere Tage im Winter und Abende in der Wüste oder im Gebirge sollte ein leichter Pullover nicht fehlen.

Aus Respekt gegenüber den örtlichen Sitten sollte man dringend auf angemessene Kleidung achten! Shorts sind (außer am Strand) prinzipiell unangebracht und Damen sollten auf „Spaghettiträger“ verzichten. Bewährt hat sich leichte Kleidung aus Naturfasern.

Die Netzspannung beträgt 220\240 Volt. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen gibt es in den Hotels oder billig zu kaufen.

3. Anreise

Die Flugdauer von Deutschland nach Oman beträgt etwa 7 Stunden. Fast alle Europäischen Gesellschaften fliegen mittlerweile Oman an. Darüber hinaus auch einige Airlines der Golfregion. Bei der Wahl der Fluglinie sollte man beachten, dass man erst zu derer Heimathafen fliegt. Oman Air fliegt nonstop 6 Mal wöchentlich ab Frankfurt und 4 Mal wöchentlich ab München.

4. Geografie/Bevölkerung

Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst 1999 festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegen der Golf von Oman und das arabische Meer im Südosten und Süden. Die parallel zum Golf verlaufende Gebirgskette Al-Hajar (Omangebirge) mit der höchsten Erhebung des Landes, dem Berg Djebel al-Achdar (3.074 m), grenzt die fruchtbare Küstenebene Al-Batinah von der Wüste ab. Auf dem Küstenstreifen liegen die wichtigsten Städte Omans, die Hauptstadt Maskat, Sohar, Sur und Nizwa. Die Wüste Rub al-Chali, die Oman mit Saudi-Arabien und dem Jemen teilt, nimmt den größten Teil des Landesinneren ein und trennt die südliche Provinz Dhofar vom Norden des Landes. An der fruchtbaren Küste Dhofars liegt die Provinzhauptstadt Salalah. Die Staatsgrenzen im Landesinneren sind nicht exakt festgelegt, die Fläche Omans beträgt offiziell 309.500 Quadratkilometer (andere Quellen: 212.457 km²). 2003 hatte Oman 3,22 Mio. Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei zehn Einwohnern pro Quadratkilometer. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei 75 Jahren. Die Bevölkerung besteht zu etwa 75 Prozent aus Omanern, die meisten sind Araber, im Nordosten stammen viele auch aus Ostafrika. In den Hafenstädten leben zahlreiche Inder, Pakistaner, Bangladescher und Filipinos. Das Bevölkerungswachstum beträgt 2,04 % im Jahr.

5. Klima

Generell ist das Klima im Innern des Landes heiß und trocken, an den Küsten heiß und feucht. Die Durchschnittstemperaturen liegen in den Sommermonaten bei ca. 35° C, es können teilweise bis ca. 48° C erreicht werden. In den Wintermonaten liegt die Temperatur bei ca. 25-28°C. Im Norden regnet es im Winter, in Dhofar und Salalah unter dem Einfluss des Monsuns von Juni bis September, so dass die Temperaturen dort dann niedriger liegen. Die jährliche Niederschlagsmenge ist gering, durchschnittlich 100 mm im Jahr. Die beste Reisezeit liegt zwischen September und April.

Das Meer lädt temperaturmäßig immer zum Baden ein: im Winter hat es rund 24 °C, im Sommer bis zu 31 °C.

6. Geschäftsstunden

Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Mi von 9-13 und 16-19 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Donnerstags sind manche Geschäfte nur bis mittags offen und am Freitag ist bis auf die Souks überall geschlossen.
Museen sind generell tägl. außer Fr von 9-13 Uhr und 17-19Uhr geöffnet, freitags oft nur am Nachmittag. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).

7. Zeitzonen

Der Zeitunterschied zu Europa beträgt MEZ + 2 Std. im Sommer und MEZ + 3 Std. im Winter.

8. Telefonieren

Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch im Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die pre-paid-Karten der beiden örtlichen Gesellschaften nawras und omantel. Für ca. 10 Rial erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 Rial Gesprächsguthaben. Internet-Cafés gibt es mittlerweile sogar in kleineren Städten, vielerorts auch kostenloses W-LAN.

9. Bezahlungsmöglichkeiten

Die Landeswährung heißt Rial Omani (OMR) und ist unterteilt in 1000 baiza. Er ist fest an den US-Dollar gebunden. 1 R. O. macht 2,3 Euro aus beziehungsweise 1 Euro 0,435 OMR (24. Jun 2019). Inflation existiert so gut wie nicht und im Zehnjahresschnitt von 1985–1995 gab es sogar eine Deflation von 0,2%. Deshalb wird die eigene Währung auch sehr gern angenommen, was für Reisende wichtig ist. Man kann überall in R. O. bezahlen, nur selten hingegen in US-Dollar oder Euro. Die Währung ist frei konvertierbar und unterliegt keinen Einfuhrbeschränkungen, es empfiehlt sich jedoch, erst im Oman Geld zu tauschen. Gewechselt werden kann entweder in Banken oder an Hotelrezeptionen. Schecks sind unüblich, Kreditkarten dagegen gängiges Zahlungsmittel in den Hotels und bei den Autovermietungen. In den kleineren Geschäften und auf den Märkten zahlt man meist mit Bargeld. An vielen Geldautomaten kann mittlerweile auch mit einer Maestro-EC-Karte und PIN Bargeld abgehoben werden. 

10. Trinkgelder allgemein

In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.

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