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Table Mountain National Park

Table Mountain National Park

Südafrika

Während eines Aufenthaltes in Kapstadt darf ein Ausflug in die südlichste Region des „Table Mountain National Parks“ nicht fehlen: Es erwartet Sie das berühmte „Kap der guten Hoffnung.“ Gebirge, Wälder und Strände stellen hier den natürlichen Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten dar.

Oftmals wird diese schöne Küstenregion für den südlichsten Punkt Afrika sowie den Treffpunkt des Indischen und Atlantischen Ozeans gehalten. Dies ist allerdings ein Irrtum. Hier treffen zwar der kalte Benguelastrom aus dem Westen und der warme Agulhasstrom aus dem Osten aufeinander - der südlichste Ort Afrikas, an dem auch die beiden Weltmeere erst richtig verschmelzen, ist jedoch Cape Agulhas, ca. 300km weiter östlich .

Seit 1938 ist das 7.500 ha große Gebiet ein Naturschutzreservat, 1998 wurde es „Cape Peninsula“ getauft und erst seit 2004 trägt es den Namen „Table Mountain National Park.“

Rund 250 verschiedene Vogelarten, Reptilien wie zum Beispiel Eidechsen, Schildkröten und Schlangen haben in dem Naturschutzgebiet ihre Heimat. Zu den Vertretern der wenigen Säugetiere im Table Mountain National Park zählen unter anderem Seeotter, Mangusten, verschiedene Antilopenarten und unzählige neugierige Paviane.

Das Zusammentreffen der Meeresströmungen am Cape Point führt außerdem zu einer großen Diversität der Fischvorkommen in dieser Region. In der False Bay können daher zwischen Juni und November zahlreiche Glatt- und Buckelwale beobachtet werden. Auch Seehunde und Delfine halten sich gerne in dieser Küstenregion auf.

Das Kap der guten Hoffnung ist Teil des Kap-Florenreichs. Hier wachsen bis zu 1.100 verschiedene Pflanzenarten und damit mehr als irgendwo anders auf der Welt! Einige der Pflanzen sind endemisch, sie kommen also weltweit nirgendwo sonst vor. In dieser sogenannten Fynbos-Vegetation haben viele Pflanzen, die heute in unseren Gärten zu finden sind, wie Lilien und Gänseblümchen, ihren Ursprung.

Die besondere Pflanzenwelt und die Tiere, die hier leben, werden explizit geschützt: Jeglicher Eingriff in die Natur ist verboten - vor allem die Seegebiete stehen unter striktem Schutz. Besonders gilt dies für das Gebiet zwischen Schuster’s Bay und Hoek von Bobbejaan.

Diese traumhafte Landschaft eignet sich hervorragend für Tagesausflüge und Aktivitäten aller Art. Das Bufflesfontein Besucherzentrum stellt einen guten Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Region dar. Von hier aus können Sie die nahegelegenen Gezeitenbecken im Buffles Bay besuchen und Spaziergänge durch die schöne Vegetation zu den zahlreichen Picknickplätzen in der Umgebung oder den historischen Monumenten, Schiffswracks und dem alten Leuchtturm auf der Spitze des Kliffs vom Cape Point unternehmen.

Neben der hervorragenden Möglichkeit, Wale und Vögel zu beobachten, eignet sich der südwestlichste Punkt Afrikas auch sehr gut zum Wandern, Angeln und Tauchen. Unternehmen Sie als besonderes Highlight eine Fahrt mit der Seilbahn zum Cape Point, einem Aussichtspunkt mit traumhaftem Ausblick, den Sie lange nicht vergessen werden. Den Abend können Sie anschließend in einem der umliegenden Restaurants gemütlich ausklingen lassen. 

Um das Kap der Guten Hoffnung und Cape Point zu erreichen, müssen Sie durch das Eingangstor (gebührenpflichtig) fahren. Die Straßen hier sind geteert und daher auch leicht befahrbar. Am Eingang erhalten Sie zudem einen Plan der verschiedenen Rundwege des Areals und ein Informationsblatt zum angemessenen Verhalten in dieser Umgebung.
 

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