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Lower Zambezi National Park

Lower Zambezi National Park

Sambia

Der Lower Zambezi Nationalpark liegt im Südosten Sambias und wird südlich vom Sambesi Fluss und von Simbabwe begrenzt. Der etwa 4.000 km² große Nationalpark ist landschaftlich einer der schönsten und abwechslungsreichsten Parks Sambias. Zusammen mit dem Mana Pools Nationalpark, auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses in Simbabwe, stellt dieses Territorium ein gigantisches Naturschutzgebiet dar.

Die ursprünglichen Einwohner dieser Region waren Flussmenschen wie die Nsenga und die Goba, die das Gebiet jedoch in der Kolonialzeit verlassen mussten. Erst 1983 wurde das Gebiet dann zum Nationalpark erklärt – damit ist es der jüngste Nationalpark in Sambia und noch wenig erschlossen. Dank des relativ geringen Tourismus können Sie hier die Wildnis jedoch besonders intensiv erleben. 
Der Sambesi Fluss dient dem Park als Quelle des Lebens und prägt seine Landschaft stark. Elefantenfamilien überqueren den Fluss und können wunderbar beim Baden beobachtet werden. Beeindruckend sind auch die imposanten Elefanten, die am Flussufer auf ihren Hinterbeinen stehen, um an frisches Grün in den Bäumen zu kommen. In anderen afrikanischen Nationalparks wurde dieses ungewöhnliche Verhalten so gut wie nie beobachtet.

Neben dem Fluss mit seinen schönen Uferlandschaften und Lagunen wird der Park durch die Berghänge des Zambezi Escarpments geprägt. Da die steilen Hänge eine natürliche Barriere für die meisten Tiere darstellen, kann man in den Auenwäldern des Flusstals die meisten Wildtiere finden. Ebenso vielfältig und schön wie die Landschaft des Nationalparks ist auch die Tierwelt. Neben Elefanten, Flusspferden und zahlreichen Vogelarten können Sie hier zum Beispiel auch Raubkatzen wie Löwen beobachten. Vor allem im September und Oktober bieten sich entlang des Flusses zudem gute Möglichkeiten zum Fischen. Tigerfische und Brassen zu fangen, ist hier nicht ungewöhnlich. 

Die verschiedenen Landschaftsformen, die reiche Tierwelt und die Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten machen den Lower Zambezi Nationalpark zu einem faszinierenden und ausgesprochen abwechslungsreichen Park, der jeden Gast sofort in seinen Bann zieht. Ein tolles Erlebnis mit unvergesslichen Eindrücken ist garantiert.

Die beste Reisezeit für Tierbeobachtungen und Safaris ist die Trockenzeit in den Monaten Juni bis September. Wegen der schlecht ausgebauten Straßen in dem Nationalpark und des sehr hügeligen Gebiets, sollte man besser nicht auf eigene Faust losziehen, sondern sich von einem ausgebildeten Guide in einem geeigneten Allradfahrzeug begleiten lassen. Neben den klassischen Wildbeobachtungsfahrten können Sie die zauberhafte Landschaft auch per Boot oder Kanu auf dem Fluss und seinen Nebenarmen erkunden.

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