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Sambesi Region

Sambesi Region

Namibia

Die Sambesi Region im äußersten Nordosten Namibias ist ein wahres Tropenparadies in dem sehr trockenen Land - nirgendwo ist es so grün, fruchtbar und üppig wie hier. Die Region wurde 2014 umbenannt und hieß bis dato Caprivi Streifen.

Wie ein ausgestreckter Finger ragt der Caprivi ca. 400 km aus dem Umriss des beinahe rechteckigen Namibias heraus und ist dabei an der schmalsten Stelle nur 32 km breit. In der Region leben sechs unterschiedliche Stämme. Das Erstaunliche ist, dass diese mit Lozi – einer sambischen Sprache – einen Weg gefunden haben, um sich miteinander zu verständigen.

Die Sambesi Region ist zudem die einzige Region, die an gleich vier andere Länder grenzt – Angola, Botswana, Sambia und Simbabwe. Katima Mulilo ist die einzige große Stadt in der Region und liegt direkt am Fluss Sambesi. Andere große Städte gibt es nicht, jedoch wird man als Reisender an vielen kleinen typischen Dörfern vorbeikommen und schnell bemerken, dass die Region recht dicht besiedelt ist. 

Die Flüsse Kwando, Sambesi, Linyanti und Chobe führen ganzjährig Wasser und die hohen Niederschläge in der Regenzeit (Dez – Mrz) tragen das ihre dazu bei, um die Sambesi Region in die wasserreichste Region des Landes zu verwandeln. Folglich zählt dieser Teil des Landes auch zu den wildreichsten Gebieten in Namibia. Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Büffel, eine Vielzahl von Antilopen - darunter Sitatunga und Lechwe - und nicht zu vergessen mehr als 400 verschiedene Vogelarten, machen den „Caprivi“ zu einem einzigartigen Ökosystem.

Es ist geprägt von tropischen Buschlandschaften, weiten Flussläufen, Wasserkanälen, dicht bewachsenen Reetinseln und endlos scheinenden Feuchtgebieten. Große Elefantenherden ziehen durch die fünf Natur- und Wildschutzgebiete – den Khaudom Game Park im Westen, den Bwabwata National Park im Zentrum sowie den noch recht ursprünglichen Nkasa Lupala-Nationalpark (ehemals Mamili Nationalpark), den Mudumu Game Park und den Mahangu Nationalpark im Osten.

Die beste Reisezeit, um die Region zu erkunden, ist in der Trockenzeit von April bis Oktober/November. Während der Regenzeit fällt mitunter so viel Niederschlag, dass weite Teile der Region vollständig überflutet sind, sodass ein Durchkommen, selbst mit Allrad-Geländewagen, nicht mehr möglich ist. 

Durch die gut ausgebauten Teerstraßen B8 und C49 ist die Region sehr leicht mit dem Fahrzeug zu erreichen. Für Reisende, die die verschiedenen Nationalparks gerne auf eigene Faust erkunden möchten, empfiehlt es sich, einen Allrad-Geländewagen anzumieten. In den Nationalparks müssen Sie mit Wasserdurchfahren sowie teilweise tiefen Sandpisten rechnen. Einzelne Lodges, wie z.B. das Nkasa Lupala Tented Camp im gleichnamigen Nationalpark, sind nur mit dem Allradfahrzeug zu erreichen. 

Die meisten Lodges der Region bieten eine Vielzahl an geführten Aktivitäten an. Darunter Wildbeobachtungsfahren im offenen Allradfahrzeug, Bootsfahren, Buschwanderungen und Angelausflüge. Aufgrund der strengen Regelungen für Nationalparks, darf nicht abseits der Wege sowie nachts gefahren werden. 
 

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