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Brandberg Massiv

Brandberg Massiv

Namibia

Unweit von Twyfelfontein und ca. 30 km von dem kleinen Städtchen Uis entfernt, erhebt sich das beeindruckende Brandberg Massiv aus einer weiten und kargen Ebene. 30 km lang und 23 km breit, erstreckt sich das Massiv über eine Fläche von ca. 70.000 ha Land.

Der Königstein – ein Teil des Massivs – ist mit 2.573 m der höchste Berg Namibias. Rund um den Berg gibt es viele große und kleine Schluchten, in denen zahlreiche Tiere wie Springböcke, Strauße, Leoparden und Schlangen leben. Auch Nashörner, Antilopen und Bergzebras sind hier zu finden.

Die Region ist zudem reich an verschiedenen wertvollen Steinen und Mineralien. Ein Grund dafür, dass neben Besuchern, die hier die zahlreichen Felszeichnungen bewundern möchten, auch immer wieder Mineralien- und Edelsteinsammler anzutreffen sind. Jegliche Art des Sammelns ist in dieser Region jedoch verboten.

Ein Ausflug in das Brandberg Massiv lohnt nicht nur für Natur- und Tierfreunde. Der Brandberg ist vielmehr auch von hohem kulturhistorischem Wert. Für die Herero war er einst eine heilige Stätte. Sie nannten ihn daher „Omukuruvaro,“ was so viel wie „Berg der Götter“ bedeutet. 48.000 Felszeichnungen an rund 1.000 verschiedenen Stellen im Massiv zeugen heute noch von dem Leben dieser Menschen hier.

Zu diesen wichtigen historischen Zeugnissen werden zahlreiche geführte Wanderungen durch die schöne Landschaft angeboten. Von den Felsmalereien ist vor allem die „White Lady“ oder auch „Weiße Dame“ sehr bekannt. Sie wurde 1918 von einem deutschen Forscher in der Tsisab Schlucht entdeckt. Später stellte man fest, dass es sich bei der 15.000 – 16.000 Jahre alten Zeichnung wohl nicht – wie ursprünglich angenommen – um eine weibliche Gestalt handelte, sondern eher um einen Krieger oder einen Schamanen.

Der Name blieb dennoch und noch heute statten zahlreiche Touristen der „Lady“ gerne einen Besuch ab. Der Weg zur Felszeichnung, die heute leider nicht mehr vollständig erhalten ist, ist ca. 5 km lang und darf nur zusammen mit einem Führer begangen werden. Wohl auch deshalb, um weiteren Vandalismus vorzubeugen. 

In der Region gibt es einige Lodges/Camps, teilweise auch mit angrenzendem Campingplatz, sowie eine Reihe von typisch namibischen Gästefarmen. 
 

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