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Liwonde National Park

Liwonde National Park

Am Ausgang des Malawisees, direkt am breiten Shire Fluss, liegt der 1973 gegründete, idyllische Liwonde Nationalpark. Er misst zwar nur ca. 580 km², ist aber dennoch der wohl beliebteste Wildpark in ganz Malawi. Der Liwonde Nationalpark grenzt an den Malombe See, der von Flusssümpfen, Waldland und weitem Grasland umgeben ist.

Der Park bietet mit seiner großen Vielfalt an Tieren tolle Möglichkeiten für Wildbeobachtungen. Hier trifft man auf zahlreiche Elefanten und in den Flüssen tummeln sich unzählige Flusspferde und Krokodile. Zu den Antilopenarten im Liwonde gehören Kudus, Rappenantilopen und Buschböcke. Doch auch Leoparden und Hyänen halten sich in dem Park auf, gelegentlich statten sogar Löwen der Region einen Besuch ab. Wieder im Park angesiedelt, unter anderem mit Hilfe der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, wurde außerdem das Spitzmaulnashorn. Wer diese seltenen und vom Aussterben bedrohten Tiere einmal aus nächster Nähe zu Gesicht bekommt, wird dieses faszinierende Erlebnis wohl nie vergessen. Auch die Vogelwelt zeigt sich außergewöhnlich abwechslungsreich - mehr als 400 Vogelarten wurden in dem Nationalpark gezählt. Die Flüsse ziehen Schreiseeadler an, in dem lichten Waldland bauen Webervögel ihre Nester und in der Dämmerung kann man häufig die Bindenfischeule entlang der Flussufer beobachten. Ebenso beeindruckend wie die Tierwelt ist allerdings auch die Pflanzenwelt im Park.

Etwa drei Viertel der Fläche ist mit Mopane-Wäldern bedeckt, dominiert von Mopane-Bäumen, deren Baumkronen 12 m in die Höhe ragen. Um den Shire Fluss und am südöstlichen Ufer des Malombe Sees findet man hingegen Schilfsumpf und Marschland vor. Überschwemmungsgebiete und Grasland im Süden, Mischwälder auf den Hügeln, hohes Gras und Baumsavanne entlang des Auwaldes der Bäche und gelegentlich trockenes Laubdickicht prägen zudem das Landschaftsbild. Während der Regenzeit präsentieren sich zahlreiche farbenfrohe Wildblumen wie Lilien und Orchideen.

Für Vogelbeobachter eignen sich insbesondere die Monate von Oktober bis Januar zum Reisen, da es zu dieser Zeit Zugvögel wie den Böhmspint in die Region zieht. Der meiste Regen fällt in der heißen Jahreszeit von November bis März. Etwas trockener und kühler ist es in den Monaten April und Mai. Von Juni bis August zeigen sich die Temperaturen angenehm bis kühl – bis etwa November bleibt es trocken. Die besten Tierbeobachtungen hat man in der Zeit zwischen Juli und ca. Mitte November.

Innerhalb des Parks gibt es mit dem Mvuu Camp und der Mvuu Lodge nur zwei feste Unterkünfte. Das Mvuu Camp bietet zudem einen angeschlossenen Campingplatz. Die Nationalparkgebühren liegen für ausländische Gäste bei 10,- USD pro Tag.

Der Park kann selbst mit einem Allradfahrzeug erkundet werden. Ein „Muss“ auf dem Reiseprogramm ist jedoch eine Bootsafari auf dem Shire Fluss von einer der Unterkünfte aus. Hierbei erleben Sie die Natur aus einem ganz anderen Blickwinkel. Auch Buschwanderungen mit den erfahrenen Guides sind von den Unterkünften aus möglich und überaus empfehlenswert. Denn auf den geführten Pirschfahrten sieht man zumeist mehr, als wenn man selbst fährt.

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