Serengeti Nationalpark

Serengeti Nationalpark

Die Serengeti gilt als das weitläufigste Tierreservat der Welt. Auf den Spuren von Prof. Dr. Grzimeks und seiner bekannten Dokumentation: „die Serengeti darf nicht sterben!“ haben Sie Zeit das Tierparadies zu erkunden. Die wechselnde Landschaft von endlosen Savannen, durchsetzt mit bizarren Felsformationen, Buschland und mächtigen Wäldern beherbergt einen großen Tierreichtum. Gnus, Zebras, Antilopen, Büffel, Elefanten und viele Raubkatzen beherrschen dieses Gebiet. Eines der größten Naturschauspiele der Erde ist die Migration (Wildwanderung) von etwa 1,5 - 2 Mio Gnus und ca. 300.000 Zebras, Gazellen und andere Tiere. Tiere soweit das Auge reicht – einfach unvorstellbar.

Im Januar - März halten sich die meisten Tiere (etwa 1,5 Mio – 2 Mio Gnus, ca. 300.000 Zebras sowie Gazellen, Topis und Elenantilopen) im Süden in den weiten Ebenen der Serengeti auf und beginnen ihre Wanderschaft in die Mitte der Serengeti. Auf den endlosen Ebenen wachsen die schmackhaften kurzen Gräser. Im Zeitraum Dezember bis ca. Mitte März werden zahlreiche Jungtiere geboren. Die Raubkatzenaktivität ist hierdurch auch tagsüber besonders hoch.

Im April beginnen heftige Regenfälle, so dass die Tiere im April langsam Richtung Norden und Westen wandern. Dennoch halten sich immer noch Tausende von Gnus und Zebras in der Mitte der Serengeti auf.

Im Mai bietet auch der „Western Corridor" den Tieren genügend junges Gras. Die Tiere wandern von den Naabi Hügeln entlang dem Mbalageti Fluss bis zum Grumeti Fluss. Der vorherrschende Boden ist der berüchtigte „black cotton soil", ein dunkler, sehr lehmiger Boden, der bei Nässe sehr glitschig und nahezu unbefahrbar wird. Die Gnus ziehen in langen Marschsäulen durch die bewaldeten Gebiete. Immer noch sind zahlreiche Tiere in der Mitte der Serengeti auf dem Durchmarsch.

Mitte Mai bis Mitte November: Trockenzeit
Im Juni bewegt sich die Tierwanderung auf den Ebenen des „Western Corridor". Die Tiere überqueren den Grumeti Fluss, in dem zahlreiche Krokodile bereits auf ihre Beute warten. Bis Juni ist „mating season“, in der sich die Tiere paaren.

Im Juli wandern die meisten Tiere nun ins Grumeti Gebiet im Western Corridor und ein Teil der Tiere bewegt sich nordwärts, Richtung Lobo Gebiet. Am Mara Fluss kann man ca. Juli/Anfang August die spektakulären Flussüberquerungen beobachten. Dennoch gehört hier immer Glück dazu, denn der genaue Zeitpunkt lässt sich nicht vorhersagen.
Im August erreichen die Tiere die Masai Mara. Vereinzelt sieht man noch größere Herden im Norden.

Im September und Oktober haben die Tiere die kenianische Masai Mara erreicht und halten sich größtenteils dort auf, denn dort finden sie immer Wasser. Viele der Tiere überqueren ständig den Mara Fluß und pendeln sozusagen zwischen Masai Mara und Serengeti hin und her. Mit etwas Glück sehen Sie die Tiere bei der Flussüberquerung. Der Oktober ist der trockenste Monat in der Serengeti.

Im November/Dezember kehren die Tiere allmählich in den Süden zurück und der Kreislauf beginnt von vorn.
Die Wanderung hängt immer vom Wetter ab und dementsprechend kann es zu einzelnen Verschiebungen und Überschneidungen kommen. Die Natur lässt sich nun einmal nicht voraussagen.

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Serengeti Nationalpark, Geparden, Tansania

Serengeti Nationalpark, Geparden, Tansania